Personalien

Neue Leitung für Spitzenbehörde im NRW-Gesundheitswesen

Die Ärztin Dr. Simone Gurlit steht dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen vor und wird auch das künftige Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz leiten.

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Neue Chefin des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen: Dr. Simone Gurlit.

Neue Chefin des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen: Dr. Simone Gurlit.

© [M] Hermann Köhler

Düsseldorf. Dr. Simone Gurlit ist seit dem 1. Februar die neue Direktorin des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW). Sie folgt auf Arndt Winterer, der Ende August 2023 in Ruhestand gegangen ist. Das Amt unterstützt die Landesregierung und die Kommunen in gesundheitlichen Fragen. Gurlit soll künftig auch das neue Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz leiten.

Die Ärztin hat zunächst Betriebswirtschaftslehre in Passau und dann Medizin in Münster studiert. Zudem hat sie ein Postgraduierten-Studium in Geriatrie an der European Academy für Medicine of Ageing absolviert und den Masterstudiengang „Angewandte Ethik“ an der Professional School der Universität Münster abgeschlossen. Nach mehrjähriger klinischer Tätigkeit ist sie im Jahr 2020 in die nordrhein-westfälische Landesverwaltung gewechselt und war Hauptdezernentin Gesundheit bei der Bezirksregierung Münster.

Gurlit habe die ideale Voraussetzung für ihre künftige Tätigkeit, sagt Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). „Sie ist die richtige Person, um die Gründung und Etablierung des künftigen Landesamts für Gesundheit und Arbeitsschutz als starke Behörde voranzutreiben.“

Ende 2024 soll aus der Zusammenführung des LZG.NRW und des Landesinstituts für Arbeitsschutz und Arbeitsgestaltung in Bochum eine neue Behörde im Geschäftsbereich des Landesgesundheitsministeriums entstehen.

Dabei gehe es nicht um eine zusätzliche bürokratische Ebene im Gesundheitswesen, hatte Gesundheitsstaatssekretär Matthias Heidmeier beim Neujahrsempfang der Techniker Krankenkasse in NRW klargestellt. „Das Amt soll in Sachen Digitalisierung des Gesundheitslandes NRW vieles bündeln und mithelfen, die ambulante Versorgung im Land zu gestalten“, erläuterte er. „Das Landesamt kann ein starker Partner werden.“ (iss)

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