Nach Flutkatastrophe

Ahrtal: Sonderbedarfszulassung für einen weiteren Psychotherapeuten

Nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 ist die Nachfrage nach Psychotherapie im Ahrtal besonders hoch. Daher hat die KV Rheinland-Pfalz eine weitere Sonderbedarfszulassung erteilt.

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Mainz. Der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz hat für das Ahrtal einem weiteren Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten eine Sonderbedarfszulassung erteilt. Bereits in der vergangenen Woche hatte der Ausschuss mehreren Sonderbedarfszulassungen für Psychotherapeutinnen und -therapeuten in dieser Region zugestimmt.

Nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 ist der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung in den betroffenen Regionen weiter sehr hoch. Einige Psychotherapeuten aus dem Ahrtal haben sich laut KV deshalb an die Kassenärztliche Vereinigung, das Gesundheitsministerium und die Krankenkassen im Land gewandt und für Sonderbedarfszulassungen stark gemacht. „Täglich erreichen uns in jeder Praxis verzweifelte Hilferufe von Menschen, die alles verloren haben, die in der Flutnacht mit dem Leben davonkamen und nun, nach Monaten des Wiederaufbaus, der Stagnation und unzähligen Rückschlägen im Verwaltungs- und Bürokratiedschungel auch noch drohen, ihre Hoffnung und Gesundheit zu verlieren“, zitiert die KV aus dem Brief.

Außerdem stimmte der Ausschuss noch zwei weiteren Sonderbedarfszulassungen für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen in Mainz sowie einer in Ingelheim zu. (chb)

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