Corona-Pandemie

Sachsen sitzt auf unbrauchbaren Masken im Wert von 15,7 Millionen Euro

Die sächsische Landesregierung hat große Mengen fehlerhafter Schutzmasken eingekauft. Woher sie stammen, ist nicht bekannt.

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Dresden. Sachsen besitzt Schutzmasken im Wert von rund 15,7 Millionen Euro, die unbrauchbar sind. Das geht aus einer Antwort von Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Landtag hervor.

Mitte Juni hätten sich rund 6,5 Millionen FFP2-Masken und 59 .600 OP-Masken in den Lagerbeständen des Freistaats befunden, die nicht verwendet werden könnten. Die sächsische Staatsregierung hatte während der Corona-Pandemie rund 41 Millionen Schutzmasken gekauft, zu denen auch die etwa 6,5 Millionen unbrauchbaren Masken gehören.

Woher die nicht verwendbaren Masken stammen, ist der sächsischen Regierung nach eigenen Angaben nicht bekannt. „lm vom Polizeiverwaltungsamt genutzten Warenwirtschaftssystem existiert für diese Artikel keine Chargenverwaltung“, schreibt Wöller. Das Innenministerium hatte das Polizeiverwaltungsamt mit dem Kauf der Masken beauftragt.

„Das ist unglaublich!“, kritisiert die Linken-Landtagsabgeordnete Marika Tändler-Walenta die Antworten Wöllers. „Politische Transparenz sieht definitiv anders aus.“ (sve)

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