Paul-Ehrlich-Institut

Langener Wissenschaftspreis für Nachwuchsforscherin Linda Schönborn

Die Assistenzärztin im Institut für Transfusionsmedizin der Unimedizin Greifswald Linda Schönborn wird für ihre Arbeit zu thrombotischen Komplikationen nach COVID-19-Impfungen ausgezeichnet.

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Dr. Linda Schönborn

Dr. Linda Schönborn wird mit dem Langener Wissenschaftspreis ausgezeichnet.

© Universitätsmedizin Greifswald

Langen/Greifswald. Das Paul-Ehrlich-Institut im hessischen Langen hat seinen Wissenschaftspreis an Dr. Linda Schönborn von der Unimedizin Greifswald für ihre Forschung zu thrombotischen Komplikationen nach COVID-19-Impfungen vergeben. Die Assistenzärztin am dortigen Institut für Transfusionsmedizin gehört zu einem Team, das den Mechanismus entschlüsselt hat, wie es vor allem nach Impfungen mit der Vakzine von AstraZeneca zu Thrombosen gekommen war.

In Greifswald wurden viele solcher Patienten behandelt, die typischerweise Thrombosen in den Hirnvenen bekommen hatten. Eineinhalb Jahre hat die Ärztin in Weiterbildung 71 Patienten aus ganz Deutschland betreut. Dadurch habe das Team der Transfusionsmedizin wesentliche Beobachtungen machen können, teilte die Unimedizin am Montag mit.

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„Wir haben beispielsweise anhand der Arbeiten lernen können, dass die Patienten häufig schwere Kopfschmerzen haben und diese der eigentlichen Thrombose sogar vorausgehen“, so Schönborn. Nehme man diese Symptome ernst, könne man die Patienten behandeln, bevor sie Thrombosen entwickeln. Vakzin-induzierte immun-thrombotische Thrombozytopenie (VITT) nennt sich die Erkrankung.

Das Paul-Ehrlich-Institut verleiht zusammen mit der Stadt Langen seit 1993 den Langener Wissenschaftspreis, der besondere Leistungen von Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung würdigt. (bar)

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