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Nest statt Brutkasten

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DÜSSELDORF (Smi). "Die Technik tritt in den Hintergrund, die für die Genesung des Frühgeborenen wichtige Mutter-Kind-Beziehung in den Vordergrund." So umschrieb Johannes Hoyer aus Schnaittach gestern die von ihm entwickelte Versorgungseinheit für Frühgeborene, für die er auf der Medica in Düsseldorf den mit 5000 Euro dotierten 1. Preis der Fresenius Erfindermesse erhalten hat.

Der 36jährige Ingenieur für Medizintechnik hat ein ovales, luftgefülltes Bettchen mit integrierter Überwachungstechnik entwickelt, in dem Frühgeborene wie in einem warmen Nest liegen. Es wird direkt am Bett der Mutter aufgestellt und ermöglicht auf diese Weise einen intensiven Mutter-Kind-Kontakt.

Lesen Sie dazu auch: Nest für Frühgeborene und Kolon-Endoskop für Hausärzte

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