„ÄrzteTag“-Podcast

PSU Akut: Was Kollegen nicht nur in der Corona-Krise belastet

Ärzte und Pfleger stehen im Arbeitsalltag unter hohem Druck. Und Fehler wie auch gänzlich unverschuldete traumatische Erlebnisse belasten mitunter stark. Wo und wie es Hilfe gibt, erläutert Dr. Andreas Schließl, der mit Kollegen den Verein PSU Akut gegründet hat, im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:
Dr. Andreas Schießl,  Schön Klinik München Harlaching, Facharzt für Anästhesiologie

Dr. Andreas Schießl, Schön Klinik München Harlaching, ist Facharzt für Anästhesiologie und einer der Gründer des Vereins PSU akut e.V:.

© Schön Klinik

Mit der Coronavirus-Pandemie ist eine zuvor so noch nicht gekannte Ausnahmesituation entstanden, die die ohnehin oft große Belastung im Klinik- und Pflegealltag für die dort Arbeitenden nochmals verschärft hat – auch ohne dass wir in den Kliniken dramatische Situationen wie in Bergamo oder New York hatten.

Mit dem Ziel, Pflegekräften und Ärzten psychosoziale Unterstützung bei schwerwiegenden traumatischen Ereignissen im Arbeitsalltag zu bieten – etwa nach Fehlern, nach schweren Unfällen oder einer erfolglosen Reanimation – hat Dr. Andreas Schießl von der Schön Klinik München Harlaching vor sieben Jahren gemeinsam mit Kollegen den Verein PSU Akut gegründet. Nun in der Corona-Krise wurde zusätzlich eine telefonische „Helpline“ für Mitarbeiter im Gesundheitswesen ins Leben gerufen.

Im „ÄrzteTag“-Podcast erzählt der Anästhesist und Notfallmediziner, mit welchen Sorgen die PSU im „Normalfall“ konfrontiert wird, wie belasteten Kollegen geholfen werden kann und was sich im letzten halben Jahr bei den Belastungen konkret geändert hat. (Dauer 16:39 Minuten)

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