„EvidenzUpdate“-Podcast

Von sinnlosen Corona-Tests – und unklarem Gewichtsverlust

Aus dem „CoronaUpdate“ ist nach der Sommerpause das „EvidenzUpdate“ geworden. In der ersten Episode sprechen wir über sinn- und anlassloses Testen und die Aussagekraft von Würfeln. Und wir gehen dem Symptom des unklaren Gewichtsverlusts auf den Grund.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Von sinnlosen Corona-Tests – und unklarem Gewichtsverlust

© Scherer: Dirk Schnack

Testen, testen, testen – so lautet nach wie vor, oder gerade jetzt oft die Devise beim Umgang mit dem Coronavirus. Nicht nur Reiserückkehrer werden getestet, in Bayern beispielsweise kann sich jeder Bürger kostenfrei testen lassen. Das Ergebnis: Die Labore kommen mehr und mehr an ihre Auslastungsgrenzen. Und die Zahl der Infizierten steigt.

Doch was sagen diese Zahlen über den Pandemieverlauf aus? Nichts, sagt Martin Scherer. In dieser ersten Episode des „EvidenzUpdate“-Podcasts, der dem „CoronaUpdate“-Podcast folgt, beschäftigen wir uns deshalb erneut mit der Testgüte der Corona-Tests und der Aussagekraft der Ergebnisse.

Und wir sprechen über eine wichtige Studie aus Großbritannien: In der haben Forscher untersucht, wann und wie häufig ein unklarer Gewichtsverlust überhaupt für eine Krebserkrankung spricht. Und wir schauen, was die Ergebnisse für die klinische Praxis bedeuten, und was Ärzte differentialdiagnostisch beachten sollten. (Dauer: 30:40 Minuten)

Quellen:

Das könnte Sie auch interessieren
Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

© David Pereiras | iStock (Symboldbild mit Fotomodell)

Dermatomykosen

Alarmierender Anstieg: Hautpilz aus dem Barbershop

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

© Irina Tiumentseva | iStock

Onychomykosen

Effektive Therapie von Nagelpilz: Canesten® EXTRA Nagelset

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Für Menschen ab 60 Jahren sind die Impfungen gegen Influenza, Corona, Pneumokokken und Herpes zoster (beide nicht im Bild) Standard-Impfungen. Für Menschen ab 75 Jahren kommt die RSV-Impfung hinzu.

© angellodeco / stock.adobe.com

Respiratorisches Synzytial Virus

STIKO: Alle Menschen ab 75 gegen RSV impfen!

Blickdiagnose: klinisches Bild mit typischen Effloreszenzen bei Herpes zoster.

© Mumemories / Getty Images / iStock

Zoster-Impfung

Schutz vor Herpes zoster und Rezidiven

Kommentare
Barbara Held 30.08.202017:52 Uhr

Selbst wenn durch massenhafte Corona-Tests mit einer Spezifität von über 99% plus anderer Fehlerquellen circa 1000 Menschen in Quarantäne müssten, obwohl sie eigentlich negativ sind, sehe ich das als ein Problem, das in Kauf genommen werden kann. Schließlich heißt das ja nicht, dass sie zwei Wochen lang in Quarantäne müssen, sondern nur, bis zwei weitere Tests negativ sind. Bei einer erneuten Testung wären sie dann vermutlich negativ. Dem gegenüber stünden bei dieser Rechnung wesentlich mehr symptomfreie Menschen, die richtig positiv getestet werden, und bei denen dann eine Weiterverbreitung an zigtausende verhindert werden könnte. Insofern halte ich Massentests in der derzeitigen Situation durchaus für sinnvoll.

Friedrich Bock 23.08.202014:20 Uhr

Also nach meiner Kenntnis haben die PCR Testungen ordentlicher Labore Spezifitäten > 99%, falsch positive Ergebnisse wären dann viel seltener als im Podcast vermutet

Sonderberichte zum Thema
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Durvalumab im Real-World-Vergleich

© Springer Medizin Verlag

ED-SCLC

Durvalumab im Real-World-Vergleich

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Stiftung Lebensblicke

Darmkrebs bei jungen Menschen: Entwarnung für Deutschland

Wechselwirkungen

Diese Medikamente sind bei Herzinsuffizienz riskant

Interview mit Physiotherapeutin

Bewegung bei Nackenschmerzen: Welcher Sport ist der richtige?

Lesetipps
Eine kalorienarme, pflanzenbasierte Kost für mehrere Tage am Stück pro Monat kann Patienten und Patientinnen mit Morbus Crohn bei der Remission helfen.

© rh2010 / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn: In nur fünf Tagen per Diät zur Remission?

Diabetespatientin spritzt sich Insulin mit Insulinpen

© Goffkein / stock.adobe.com

Wenig bekannte Insulinkomplikation

Vorsicht bei Insulininjektionen: Nicht immer dieselbe Stelle nehmen