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„EvidenzUpdate“-Podcast

Von sinnlosen Corona-Tests – und unklarem Gewichtsverlust

Aus dem „CoronaUpdate“ ist nach der Sommerpause das „EvidenzUpdate“ geworden. In der ersten Episode sprechen wir über sinn- und anlassloses Testen und die Aussagekraft von Würfeln. Und wir gehen dem Symptom des unklaren Gewichtsverlusts auf den Grund.

Prof. Dr. med. Martin SchererVon Prof. Dr. med. Martin Scherer und Denis NößlerDenis Nößler Veröffentlicht:
Von sinnlosen Corona-Tests – und unklarem Gewichtsverlust

© Scherer: Dirk Schnack

Testen, testen, testen – so lautet nach wie vor, oder gerade jetzt oft die Devise beim Umgang mit dem Coronavirus. Nicht nur Reiserückkehrer werden getestet, in Bayern beispielsweise kann sich jeder Bürger kostenfrei testen lassen. Das Ergebnis: Die Labore kommen mehr und mehr an ihre Auslastungsgrenzen. Und die Zahl der Infizierten steigt.

Doch was sagen diese Zahlen über den Pandemieverlauf aus? Nichts, sagt Martin Scherer. In dieser ersten Episode des „EvidenzUpdate“-Podcasts, der dem „CoronaUpdate“-Podcast folgt, beschäftigen wir uns deshalb erneut mit der Testgüte der Corona-Tests und der Aussagekraft der Ergebnisse.

Und wir sprechen über eine wichtige Studie aus Großbritannien: In der haben Forscher untersucht, wann und wie häufig ein unklarer Gewichtsverlust überhaupt für eine Krebserkrankung spricht. Und wir schauen, was die Ergebnisse für die klinische Praxis bedeuten, und was Ärzte differentialdiagnostisch beachten sollten. (Dauer: 30:40 Minuten)

Quellen:

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Kommentare
Barbara Held 30.08.202017:52 Uhr

Selbst wenn durch massenhafte Corona-Tests mit einer Spezifität von über 99% plus anderer Fehlerquellen circa 1000 Menschen in Quarantäne müssten, obwohl sie eigentlich negativ sind, sehe ich das als ein Problem, das in Kauf genommen werden kann. Schließlich heißt das ja nicht, dass sie zwei Wochen lang in Quarantäne müssen, sondern nur, bis zwei weitere Tests negativ sind. Bei einer erneuten Testung wären sie dann vermutlich negativ. Dem gegenüber stünden bei dieser Rechnung wesentlich mehr symptomfreie Menschen, die richtig positiv getestet werden, und bei denen dann eine Weiterverbreitung an zigtausende verhindert werden könnte. Insofern halte ich Massentests in der derzeitigen Situation durchaus für sinnvoll.

Friedrich Bock 23.08.202014:20 Uhr

Also nach meiner Kenntnis haben die PCR Testungen ordentlicher Labore Spezifitäten > 99%, falsch positive Ergebnisse wären dann viel seltener als im Podcast vermutet

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