Neuer Weg

Techniker Krankenkasse startet Einlösung des E-Rezepts per Versichertenkarte

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Hamburg. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat nach eigener Auskunft als erste Krankenkasse die Einlösung des elektronischen Rezepts (E-Rezept) mit der Versichertenkarte umgesetzt. Das gab sie am Mittwoch bekannt.

Patientinnen und Patienten können demnach mit dem neuen Weg Rezepte über das Stecken ihrer Versichertenkarte in der Apotheke einlösen. „Damit gibt es nun endlich einen komfortablen Prozess für Patientinnen und Patienten für das E-Rezept“, freut sich TK-Chef Dr. Jens Baas.

Und ergänzt: „Das E-Rezept wird sich nur in der breiten Bevölkerung durchsetzen, wenn es komfortabler ist als der bisherige rosa Schein. Der digitale Weg darf nicht komplizierter sein als der analoge“. Bislang kann das E-Rezept nur mit einem Papierausdruck oder nach einem mehrstufigen Anmeldeprozess über eine App eingelöst werden.

Ab Sommer bundesweit

Die TK hat das neue Verfahren nach eigener Aussage erfolgreich in ihre IT integriert und kann die erforderlichen Prüfnachweise, die die Apotheken bei den Kassen abrufen, versenden.

Ab Sommer 2023 soll der neue Einlöseweg über die Versichertenkarte bundesweit starten. „Wir sind startbereit und hoffen, dass die technischen Voraussetzungen in Apotheken und Arztpraxen ebenfalls zeitnah geschaffen werden“, so Baas.

Das E-Rezept wird nicht direkt auf der Karte gespeichert. Über die Karte fordert die Apotheke lediglich die Nachweise an, die für die Einlösung des Rezepts benötigt werden.(eb)

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Kommentare
Dr. Rares Pintea 17.05.202321:15 Uhr

„Bislang kann das E-Rezept nur mit einem Papierausdruck (...) eingelöst werden“. Ich frage mich wer sich so etwas ausdenkt...

Christian Lange antwortete am 19.05.202308:13 Uhr

Das stimmt so nicht, wer in dem Besitz einer NFC fähigen eGK und dem dazugehörigen PIN ist, kann die E-Rezept App nutzen. Die entsprechende eGK besitzen mittlerweile weit über 50 % der Versicherten.

Zudem ist es manchmal erforderlich Zwischenschritte zu gehen um später das große Ziel zu erreichen. Wenn zu einer Einführung neuer Verfahren alles immer zu 100 % perfekt sein soll, kommen wir niemals am Ziel an.

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