Ausgezeichnet! Zündende Ideen für eine bessere Zukunft

Wer wagt, der gewinnt. Das könnte auch das Motto des Janssen-Cilag Zukunftspreises sein. Denn prämiert werden Versorgungskonzepte, die neue Wege im Gesundheitswesen testen. Die Preisträger zeichnen sich durch Kreativität und Engagement aus.

Anne-Christin GrögerVon Anne-Christin Gröger Veröffentlicht:
Preisträger 2010: Karsten Knöppler, Sylvia Müther, Hans-Dieter Nolting, Markus Scholten, Kerstin Hommel, Paula Loibl, Sandra Boy, Ulrich Ebermann, Peter Müller-Barma (von rechts).

Preisträger 2010: Karsten Knöppler, Sylvia Müther, Hans-Dieter Nolting, Markus Scholten, Kerstin Hommel, Paula Loibl, Sandra Boy, Ulrich Ebermann, Peter Müller-Barma (von rechts).

© Steinhausen / forvision

MÜNSTER. Eine zündende Idee müssen sie haben und neue Wege im Gesundheitswesen gehen. Alle zwei Jahre zeichnet das Pharmaunternehmen Janssen-Cilag mit seinem Zukunftspreis Projekte und Initiativen in ganz Deutschland aus, die sich für eine verbesserte Versorgung von Patienten engagieren. Dabei geht es nicht um die Entwicklung neuer Arzneien, sondern um Konzepte, die das Gesundheitssystem positiv verändern können. "Menschen, die etwas wagen, die etwas verändern wollen und dabei neue Wege gehen, stehen hier im Zentrum", sagte Kris Sterkens, Vorsitzender der Geschäfstleitung bei Janssen-Cilag, bei der Verleihung des 8. Zukunftspreises in Münster.

Hochkarätig besetzte Jury

In der Jury des Zukunftspreises sitzen der Wissenschaftsjournalist Gero von Boehm, der Arzneiexperte Professor Gerd Glaeske, der Wirtschaftswissenschaftler Professor Rudolf Hickel, Professor Rolf Kreibich, Leiter des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, der ehemalige Geschäftsführer im Bereich Vertrieb bei Janssen-Cilag Dr. Marcel Mangen, die Journalistin und Ärztin Dr. Franziska Rubin und der Geschäftsführer des IFAM Instituts in Düsseldorf Malte Wilkes.

Wie in den vergangenen Jahren erhielten drei Projekte die Auszeichnung, die sich mit Kreativität für neue Versorgungswege im deutschen Gesundheitswesen einsetzen. Die Preisträger sind das "Berliner Transitionsprogramm", das Telemedizinische Pilotprojekt zur integrierten Schlaganfallversorgung TEMPiS in der Region Süd-Ost-Bayern und die Pflegenotrufzentrale in Düsseldorf.

"Die drei ausgezeichneten Projekte zeigen exemplarisch, was Engagement und innovative Ideen in allen medizinischen Bereichen bewirken können", sagte Sterkens. "Sie haben als einzelne Pioniere oder kleinere Pioniergruppen etwas in Bewegung gebracht."

Alle drei Preise sind mit 5000 Euro dotiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Preisen können sich die Kandidaten nicht selbst auf die Auszeichnung bewerben. "Andere, die auf das Projekt aufmerksam geworden sind, können bei uns einen Vorschlag einreichen", sagt Unternehmensberater und Jurymitglied Malte Wilkes.

Janssen-Cilag will, dass die Projekte durch den Preis möglichst viele Nachahmer finden. "Die Auszeichnung soll dazu beitragen, dass diese Idee wächst, sich verbreitet und von anderen als Vorbild für die eigene Entwicklung angesehen wird", sagte Sterkens.

Lesen Sie dazu auch: Ausgezeichnet! Zündende Ideen für eine bessere Zukunft Die Preisträger: Rasche Unterstützung bei Pflege-Notfällen Leichter Übergang für junge chronisch kranke Patienten Schnelle Schlaganfall-Hilfe per Telemedizin

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