Meinungsbildung

BÄK-Präsident: Cannabis-Legalisierung hat „nichts mit Jugendschutz zu tun“

Dass sich der Bundesgesundheitsminister für seine Pläne zur Cannabis-Legalisierung Kritik würde anhören müssen, war klar.

Veröffentlicht:

Berlin. Der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, hat seine Gegnerschaft zur Cannabis-Legalisierung bekräftigt.

Es sei „erschreckend, dass sich ein Gesundheitsminister, der zugleich Arzt ist, für die Legalisierung einer Droge einsetzen muss“, so Reinhardt im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Die BÄK veröffentlichte das Statement am Montag.

„Das ist eine Substanz, von der wir wissen, dass sie potenziell süchtig machend ist. Dass sie bei Menschen, die noch nicht das 21., 22. Lebensjahr erreicht haben, hirnorganische Veränderungen hervorruft. Eine Substanz, von der wir wissen, dass sie eine Zunahme von Psychosen, von Depressionen, von Angststörungen und kognitiven Störungen auslöst, so Reinhardt weiter. Das habe „mit Jugendschutz nichts zu tun“.

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hatte anlässlich der Vorstellung eines Eckpunktepapiers zur Cannabis-Legalisierung kürzlich den Gesundheitsschutz als wichtigste Intention dieses Vorhabens betont. (cw)
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