Krankenhäuser

BKK-Chef fordert „grundlegenden Umbau“ der Krankenhauslandschaft

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Berlin. Der BKK-Dachverband hat einen „grundlegenden Umbau“ der Krankenhauslandschaft in Deutschland gefordert. „Hierfür werden alle Beschäftigten, aber längst nicht alle Standorte gebraucht“, schreibt der Vorstand des Verbands, Franz Knieps, in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Rundschau“ (Freitagsausgabe).

Vor allem in urbanen Ballungsgebieten seien „umfassende Konzentrationsprozesse unausweichlich“. Nur dann könne sich die Personalsituation im stationären Bereich entspannen.

Um die Krankenhäuser zu modernisieren, sei eine „gemeinsame Kraftanstrengung“ von Bund, Ländern und Kassen nötig, wie es sie bereits „sehr erfolgreich“ nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern gegeben habe, schreibt der BKK-Vorstand weiter. „Man muss gar nicht nach Dänemark fahren, um eine neu gestaltete Krankenhauslandschaft zu begutachten, ein Besuch in Sachsen reicht aus.“

Sollte zusätzliches Geld in die Kliniken fließen, sei allerdings sicherzustellen, „dass das Geld wirklich zur Strukturbereinigung verwandt wird und nicht Löcher in anderen Teilen der Länderhaushalte stopfe. (hom)

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