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Gesundheitswirtschaft

Beschäftigte bestimmen Neuordnung des Gesundheitswesens aktiv mit

Der Hamburger Gesundheitswirtschaftskongress gab in diesem Jahr Hinweise, in welche Richtung sich das Gesundheitssystem entwickeln muss. Wichtig ist eine aktive Einbeziehung der Beschäftigten.

Veröffentlicht:

Hamburg. Gastgeber Professor Heinz Lohmann hat zum Abschluss des zweitägigen Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg dazu aufgerufen, die Neuordnung des Gesundheitswesens als Gemeinschaftsleistung zu begreifen.

Daran müssten Manager genauso mitwirken wie die Beschäftigten - diese gehören für Lohmann stärker und aktiv in die Veränderungsprozesse einbezogen.

Wichtig ist Lohmann auch, dass die Behandlungsprozesse konsequenter als bislang auf Bedürfnisse und Erwartungen der zu Behandelnden ausgerichtet werden. Weitere Punkte aus seinem Fazit:

  • Digitale Workflowtechnologie muss Mitarbeitende entlasten und ihnen ermöglichen, ihre Arbeitskraft weitestgehend den Patienten zu widmen.
  • Die Gesundheitsberufe benötigen eine präzisere Arbeitsteilung mit Übertragung von Entscheidungsbefugnissen und Verantwortung, insbesondere von der Medizin auf die Pflege.
  • Die Ambulantisierung erfordert ein verstärktes Engagement der Krankenhausunternehmen bei der Gründung und beim Betrieb Medizinischer Versorgungszentren.
  • Die entstehenden Netzwerke benötigen ein eigenständiges Management und bieten für Krankenhausverantwortliche eine zukunftsträchtige Entwicklungsperspektive.
  • Krankenhäuser müssen sich unter Beibehaltung der Bezeichnung schrittweise zu „Plattformen“ für unterschiedlichste Gesundheitsangebote weiterentwickeln.

Zum diesjährigen Gesundheitswirtschaftskongress haben nach Angaben der Organisatoren 270 Referenten mit mehr als 800 Teilnehmern in 46 unterschiedlichen Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen der Gesundheitswirtschaft diskutiert. (di)

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