Kommentar zur Klinikreform

Chance zur Neuordnung

Christoph WinnatVon Christoph Winnat Veröffentlicht:

Qualität als Orientierungswert für die Aufnahme in den Krankenhausplan, Null-Honorar, wenn Mindestmengen nicht erreicht werden, Abschläge für fachlich schlechte Leistungen - und gleichzeitig zwar Gelder für eine stationäre Flurbereinigung, doch ohne die Länder in die Pflicht zu nehmen, den Investitionsstau der Landratsgedächtnisbauten zu linden: Der Entwurf des "Krankenhaus-Strukturgesetzes" lässt keinen Zweifel daran, dass es der Koalition mit dem Umbau der Kliniklandschaft ernst ist.

"Die Politik sollte sich den Problemen zuwenden, die uns unter den Nägeln brennen", beklagte die Deutsche Krankenhausgesellschaft anlässlich der Vorstellung des Gesetzespakets. Aber welche Probleme sind das? Anzunehmen, einfach nur "mehr Geld!" sei eine realistische Option, ist naiv.

Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger ergab kürzlich, dass Restrukturierungsprozesse in den Krankenhäusern längst zum Alltag gehören und das Management mehrheitlich eine qualitätsorientierte Vergütung begrüßen würde.

Was also wird mit dem Reformvorhaben in Gang gesetzt? Ein marktwirtschaftlich mitleidloses Survival of the Fittest oder die überfällige Neuordnung, die manchen Häusern auch Chancen bringt?

Lesen Sie dazu auch: Pläne zur Klinikreform: Jetzt hagelt es Kritik

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Glaskuppel zu Wartezeiten in Arztpraxen: Ultimative Fragen

Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Review

RAS-Blocker präoperativ eher nicht absetzen?

Lesetipps
Ein Mann schwimmt in einem Schwimmbecken.

© TeamDF / stock.adobe.com

Umbrella-Review

Welcher Sport bei Depression und Angststörung am besten hilft