Gesundheitspolitik international

Deutschland unterstützt Eritrea bei Neonatologie

BERLIN (maw). Regierungsvertreter aus Eritrea und deutsche Ärzte haben am Berliner Universitätsklinikum Charité ein Kooperationsabkommen zur Unterstützung in Sachen Neonatologie in dem afrikanischen Land unterzeichnet.

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Die Initiative hierzu ging nach eigenen Angaben von dem Verein ARCHEMED - Ärzte für Kinder in Not e.V. - aus. Das Abkommen trägt die Unterschriften von Charité-Dekanin Professor Annette Grüters-Kieslich und Dr. Tadesse Mehari, Executive Director NBHE (National Board for Higher Education).

Koordiniert werde das Projekt auf deutscher Seite von Ex Charité-Direktor Professor Horst Halle und ARCHEMED-Projektleiterin Jutta Tacke. Das zwischen Eritrea und den deutschen Ärzten vereinbarte Kooperationsabkommen habe eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren.

Im Rahmen der jetzt anlaufenden Zusammenarbeit soll zum Beispiel geprüft werden, wie eritreische Schwestern, Medizinstudenten und angehende Fachärzte durch deutsche Professoren unterrichtet werden können.

Tele-Teaching wird hierbei eine große Rolle spielen. Allerdings gibt es in Eritrea kaum breitbandiges Internet, so dass hier geeignete Wege, zum Beispiel über Satelliten, gefunden werden müssen.

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