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Trauerbegleitung

Ein virtueller Raum für den Abschied

Sie fühlen sich allzu oft alleingelassen: Ein Abschiedsportal soll Eltern sterbender Kinder Trost spenden.

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FRANKFURT / MAIN. Der Bundesverband "Das frühgeborene Kind" möchte die Sterbe- und Trauerbegleitung auf der neonatologischen Intensivstation in den Fokus zu rücken.

Auch wenn sich die Überlebenschancen von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen in den letzten 30 Jahren stetig verbessert haben, so gehört der Tod insbesondere bei sehr unreifen oder krank geborenen Kindern nach wie vor zur Realität auf neonatologischen Stationen.

In diesen Situationen benötigen betroffene Familien ein multiprofessionelles interdisziplinäres Teams mit entsprechenden Qualifikationen im Bereich der medizinischen Palliativversorgung und der kompetenten Trauer- und Sterbebegleitung, hieß es.

Denn den nahen Angehörigen verbleiben oftmals nur wenige gemeinsame Tage — mitunter auch nur Stunden — um ihr Kind zu begleiten. Eine wichtige Zeit, die später wesentlich zur Verarbeitung des Erlebten beitragen kann.

Feedback-Funktion zu jedem Raum

Wie Eltern den Prozess des Verabschiedens und des Trauerns aktiv mitgestalten können, das zeigt das jüngst um einen sogenannten Abschiedsraum erweiterte "neo(t)räume"-Webportal des Bundesverbandes "Das frühgeborene Kind" unter www.neotraeume.de.

Das Portal bietet einen dreidimensionalen Einblick in unterschiedliche Räume einer fiktiven virtuellen Neugeborenen-Intensivstation und ihre detaillierte Ausstattung, die sowohl den Bedürfnissen der kleinen Patienten und ihrer Familien als auch allen Betreuern und den betreuenden Ärzten Rechnung trägt.

Über anklickbare Hotspots lassen sich zusätzliche Informationen abrufen.

Eine Feedback-Funktion zu jedem Raum und die für Frühgeborene besonders relevanten Themen wie Licht- und Lärmbelastung erlauben es den jeweiligen Nutzern auch, eigene Erfahrungen oder innovative Anregungen einzubringen, so dass das Portal langfristig weiter wachsen kann. (ras)

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