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Regulierung

Europäisches Netzwerk für die Regulierung von Arzneimitteln erlangt WHO-Weihen

Die EU-Kommission begrüßt die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation, das Europäische Netzwerk für die Regulierung von Arzneimitteln als WHO-gelistete Behörde zu benennen, als positives Signal.

Veröffentlicht:

Brüssel/Genf. Die EU-Kommission begrüßt die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Europäische Netzwerk für die Regulierung von Arzneimitteln (EMRN) als WHO-gelistete Behörde (WLA) zu benennen.

Dies bedeute, wie es in einer Kommissionsmitteilung vom Dienstag heißt, dass das Netz, das sich aus der Europäischen Kommission, der EMA und den 30 nationalen Behörden der Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums zusammensetzt, als fortgeschrittene Behörde anerkannt ist, die die internationalen Regulierungsstandards, Leitlinien und Praktiken erfüllt.

Sandra Gallina, Generaldirektorin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission, sagt dazu: „Die Tatsache, dass es das erste regionale Regulierungssystem ist, das auf der WLA-Liste steht, zeigt das Vertrauen, das in dieses Netz gesetzt wird, und den Wert unserer Arbeit für die öffentliche Gesundheit.“

Ein WLA ist laut WHO eine Regulierungsbehörde oder ein regionales Regulierungssystem, die/das nachweislich alle von der WHO festgelegten Indikatoren und Anforderungen erfüllt.

Die WLA könnten als Referenz für Regulierungsbehörden dienen, die nicht über die Ressourcen verfügen, um alle erforderlichen Regulierungsfunktionen auszuführen, oder die noch keinen höheren Reifegrad bei der Überwachung von Medizinprodukten erreicht haben, heißt es weiter. (eb)

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