Offener Brief

Forderung: Gendermedizin fest im Studium verankern!

Hartmannbund und Ärztinnenbund fordern Gendermedizin als verpflichtendes Querschnittsfach ins Medizinstudium zu integrieren. Positive Beispiele gibt es bereits.

Veröffentlicht:

Berlin. Obwohl die Forschung längst belege, wie wichtig eine gendergerechte medizinische Versorgung ist, spielten Genderaspekte in der medizinischen Ausbildung nach wie vor kaum eine Rolle, kritisieren die Studierenden im Hartmannbund und der Deutsche Ärztinnenbund. In einem offenen Brief vom Donnerstag appellieren sie an den Medizinischen Fakultätentag (MFT), Gendermedizin als verpflichtendes Querschnittsfach ins Medizinstudium zu integrieren.

Bereits in der Vorklinik sollten die Studentinnen und Studenten für gendermedizinische Aspekte sensibilisiert werden, so die beiden Verbände. Zusätzlich sollte die Möglichkeit geschaffen werden, die Thematik im Rahmen von Wahlfächern zu vertiefen. Wichtig sei aber auch, dass feste Verantwortlichkeiten an den Hochschulen geschaffen würden.

Ein paar positive Beispiele gibt es laut der Verbände bereits: etwa das Institut für Gendermedizin an der Berliner Charité oder der in diesem Jahr geschaffene Lehrstuhl für geschlechtersensible Medizin an der Uni Bielefeld. (reh)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Krebskongress

Tumorchirurgie: Geschlecht zählt auf beiden Seiten des Skalpells

Kooperation | In Kooperation mit: Deutscher Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Digitale Integration: In der elektronischen Patientenakte sollen sämtliche Befunde, Verordnungen und Behandlungsstationen eines Patienten gespeichert werden. Den mündigen Umgang damit, müssen viele erst noch lernen.

© Andrea Gaitanides / stock.adobe.com

Datenschutz im Praxisalltag

ePA 2026: Schutzlücken bleiben – wie sie im Alltag umschifft werden können

Ein Arzt tröstet eine Patientin.

© Anastasiya / stock.adobe.com

Kollegialer Rat

Empfehlungen für das Überbringen schlechter Nachrichten