DAK-Kampagne

Fünfte Runde für "Bunt statt Blau"

Veröffentlicht:

HAMBURG. Trinken bis zum Umfallen: Mit der bundesweiten Kampagne "bunt statt blau" will die DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen vorgehen. Der Plakatwettbewerb zur Alkoholprävention für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren geht seit Freitag in die fünfte Runde, wie die Kasse in Hamburg mitteilte.

Rund 11.000 Schulen wurden zur Teilnahme eingeladen. Schirmherrin ist die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU). Sie sagte: "Das Besondere am Wettbewerb ‚bunt statt blau‘ ist, dass Jugendliche mit ihren Bildern selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken werden."

Hintergrund der Kampagne: Alkohol-Exzesse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen enden häufiger im Krankenhaus. Nach neuesten verfügbaren Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden im Jahr 2012 so viele junge Leute wie nie seit Beginn der Statistik im Jahr 2000 mit einem Vollrausch in einer Klinik behandelt. (dpa)

Mehr zum Thema

Gesunde Ernährung schwierig

Studie attestiert Deutschland mangelhafte Ernährungspolitik

Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Dr. Joachim Malinowski

Wer trägt die Kosten vom Koma-Saufen?

Es handelt sich hier um freiwillige Selbstbeschädigung mit aus lauter Jux und Tollerei.
Ich finde es grundsätzlich falsch, wenn die Allgemeinheit darür aufkommen muss. Es ist obendrein ein falsches Signal der Gesellschaft an die Jugendlichen.


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Der Wunsch nach Hilfe bei der Selbsttötung, ist bei Patienten im Pflegeheim keine Seltenheit. Ärzte und Pfleger sollten sich im Team besprechen und das Vorgehen unbedingt dokumentieren.

© rainbow33 / stock.adobe.com (Symbolbild)

Leitfaden für Ärzte

Sieben Tipps zum Umgang mit dem Wunsch nach assistiertem Suizid

BÄK-Präsident Dr. Klaus Reinhardt betont: Ärzte arbeiten nicht gern im ruinösen Wettbewerb.

© Wolfgang Kumm / dpa / picture alliance

Im Vorfeld des 125. Ärztetags

Bundesärztekammer stellt zwölf Forderungen an künftige Regierung

Noch ist er violett: Für die neue Formulierung von ComirnatyTextbaustein: war wird der Deckel eine andere Farbe haben.

© Sina Schuldt / dpa

Neue Formulierung

Comirnaty®-Handhabung wird für Praxen bald leichter