Direkt zum Inhaltsbereich

E-Zigaretten

Hamburg plant Aufklärung für Jugendliche

Veröffentlicht:

HAMBURG. Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) will junge Menschen über das Suchtpotenzial von E-Zigaretten aufklären. Ihre Behörde plant entsprechende Informationen über das Internet. Grund ist ein zunehmendes Angebot an E-Zigaretten auf dem deutschen Markt.

Prüfer-Storcks befürchtet, dass insbesondere Kinder und Jugendliche von dem neuen Angebot verleiten lassen. Bei jungen Menschen sieht sie ein verstärktes Risiko, dass sie auf die vermeintlich gesündere Alternative der E-Zigarette zurückgreifen. „Dieses Risiko wird durch den Trend zu modischen E-Zigaretten mit attraktiv klingenden Geschmacksrichtungen weiter verstärkt“, sagte sie.

Mit den E-Zigaretten werden in der Regel Flüssigkeiten verdampft und der dabei entstehende Nebel inhaliert. Diese Liquids bestehen aus verschiedenen Zusammensetzungen, zu denen oft auch Nikotin zählt. „Besonders bedenklich ist das gesundheitliche Risiko bei Kindern und Jugendlichen, da von E-Zigaretten ein hohes Suchtpotenzial ausgeht und sie als Einstieg zum Tabakrauchen dienen können“, so Prüfer-Storcks Behörde.

Mit dem 2016 geänderten Jugendschutzgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz wurde das Abgabe- und Konsumverbot von Tabakwaren für Minderjährige auf E-Zigaretten und E-Shishas ausgeweitet. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

IGES-Gutachten

Bei den Krebsregistern bremst föderale Vielfalt die Datenqualität

Von Infektionen bis Dermatozoenwahn

Dermatologische Komplikationen von „Chemsex“

Das könnte Sie auch interessieren
Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

© libre de droit | iStock

Update MS

Update Multiple Sklerose: Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

© Yozayo | iStock

Intrathekale Entzündung

Einfluss der MS-Therapie auf Immunzellen im Liquor

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Ein erreichbares Ziel bei MS?

© Merck KGaA

Therapiefreie Remission

Ein erreichbares Ziel bei MS?

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Suchtmedizin: ein spannendes und vielfältiges Betätigungsfeld

© Springer Medizin Verlag GmbH

Suchtmedizin: ein spannendes und vielfältiges Betätigungsfeld

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Hexal AG, Holzkirchen

Kampf dem Zervixkarzinom

Ärzte sind sich einig: eine Impfung schützt!

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Übersicht und Metaanalyse

Probiotika könnten Arthrose-Beschwerden lindern

Kasuistik

Schwindel und Leistungsknick: Was sehen Sie im EKG?

Lesetipps
Ältere Frau sitzt auf dem Boden und hält sich den Kopf.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Stürze vermeiden!

Synkopen wegen Blutdruck-Schwankungen: Worauf es dann ankommt