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44. Hausärztinnen- und Hausärztetag

Hausärzte beschließen großen Forderungskatalog – ein Überblick

Als Essenz von allen in Anträgen beschlossenen Forderungen des Verbands hat der 44. Hausärztinnen- und Hausärztetag einen umfassenden Sechs-Punkte-Katalog verabschiedet. Das Papier soll in die gesundheitspolitische Diskussion eingebracht werden.

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Antragsmarathon auf dem Hausärztinnen- und Hausärztetag in Berlin. Mit dabei: die Vorsitzenden Dr. Markus Beier und Professorin Nicola Buhlinger-Göpfarth (Mitte).

Antragsmarathon auf dem Hausärztinnen- und Hausärztetag in Berlin. Mit dabei: die Vorsitzenden Dr. Markus Beier und Professorin Nicola Buhlinger-Göpfarth (Mitte).

© Marco Urban / www.marco-urban.de

Berlin. Nach dem Antragsmarathon ein Zusammenschnitt der wichtigsten Forderungen: Die Delegierten des 44. Hausärztinnen- und Hausärztetages haben am Freitagmittag einstimmig einen umfassend angelegten Sechs-Punkte-Forderungskatalog verabschiedet. Das Papier bezieht sich auf

  1. eine Reform der Versorgungsstrukturen, vor allem zur besseren Steuerung der Patientinnen und Patienten, um unnötige Arztkontakte zu vermeiden,
  2. eine Förderung moderner Teamstrukturen in Praxen, unter anderem durch einen Teampraxis-Zuschlag auch im EBM,
  3. eine angemessene und faire Finanzierung, unter anderem durch eine Entbudgetierung,
  4. eine Förderung der HZV als Präventionsleistung mit einer Bonifikation der eingeschriebenen Patienten durch die Krankenkassen,
  5. eine Digitalisierung, die funktioniert und die Praxisabläufe nicht blockiert, und
  6. die Reform der Approbationsordnung, damit an der Universität mehr hausärztlicher Nachwuchs ausgebildet werden kann.
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„Die Situation in den Praxen ist nicht nur angespannt, sondern teilweise dramatisch. Politik und Selbstverwaltung müssen jetzt sofort handeln, ansonsten wird die hausärztliche Versorgung vielerorts unter die Räder kommen“, werden die Bundesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth und Dr. Markus Beier in einer Mitteilung des Verbands zitiert.

Mit dem Papier hätten die Hausärztinnen und Hausärzte „sechs zentrale Punkte formuliert, die absolute Priorität haben müssen“. Wer in Zukunft noch auf eine starke hausärztliche Versorgung bauen wolle, der müsse diese Forderungen jetzt umsetzen. Das gelte für die Selbstverwaltung ebenso wie für die Politik. (ger)

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