Schleswig-Holstein

Kliniken erhalten 102 Millionen Euro

In Schleswig-Holstein steht fest, dass der Finanz- und Investitionsplan für Kliniken fortgeschrieben wird. Unter anderem sind 15 neue Bauprojekte geplant.

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KIEL. In diesem Jahr werden voraussichtlich rund 102 Millionen Euro an Investitionsmitteln für laufende Projekte an die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser ausgezahlt. Diese Summe nannte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg (FDP) in Kiel.

Der Investitionsplan für die Förderung von Krankenhausbaumaßnahmen wird von Land und Kommunen gemeinsam getragen und war durch Sonderprogramme im Norden zuletzt aufgestockt worden.

Eine jetzt beschlossene Fortschreibung des Finanz- und Investitionsplans für die kommenden Jahre umfasst erstmals auch Projekte, deren Kostenschätzungen sich noch in einem frühen Stadium befinden. Die grundsätzliche Notwendigkeit dieser Projekte wird mit der Aufnahme in den Plan anerkannt.

Enthalten sind bislang 15 neue Bauprojekte, für die die Klinikträger derzeit mit Gesamtkosten in Höhe von 466 Millionen Euro kalkulieren. Allein der voraussichtliche Neubau eines Zentralklinikums in Flensburg schlägt mit 250 Millionen Euro zu Buche.

Bislang 15 Maßnahmen aufgenommen

Weitere Großprojekte stehen in Husum (45 Millionen Euro unter anderem für die Erweiterung eines Bettenhauses), am Städtischen Krankenhaus in Kiel (38,5 Millionen Euro für den Neubau eines Klinikgebäudes), in der Lungenklinik Großhansdorf (34,5 Millionen Euro für den Neubau von Bettenhaus und Intensivstation) und an den imland-Standorten Rendsburg und Eckernförde (zusammen 30 Millionen Euro) an.

Das Gesundheitsministerium betonte, dass die Anträge der Träger sukzessive auf ihre Förderfähigkeit geprüft werden – die tatsächlichen Fördersummen können also noch erheblich abweichen. Neben den 15 bislang aufgenommenen Maßnahmen können auch noch Neubauten und Modernisierungen in Bad Bramstedt und Eutin kommen.

Zu dem dort angemeldeten Investitionsbedarf erfolgen noch Konkretisierungen. Insbesondere die Situation an der Sana Klinik Eutin ist nach den zuletzt festgestellten wiederholten Wasserschäden unklar.(di)

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