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Mehr Prävention in Betrieben bei Depression

BERLIN (sun). Nach Ansicht des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) muss im Kampf gegen Depressionen vermehrt auf Prävention gesetzt werden.

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"Das Thema ist zwar in der Politik angekommen", betonte Gesundheitsstaatssekretär Stefan Kapferer bei der Veranstaltung des Dialogforums "Depression ist anders" vor kurzem in Berlin. Allerdings habe man "noch lange nicht" das Instrument gefunden, der Erkrankung Herr zu werden.

Aus diesem Grund sollten zum Beispiel in der betrieblichen Gesundheitsförderung noch mehr Möglichkeiten gesucht werden, mit den Versicherten zu dem Thema zu kommunizieren. Schließlich sei eine Vielzahl der Menschen an ihren Arbeitsplätzen erreichbar. Depressiven Menschen könnten auf diesem Weg Hilfsangebote gemacht werden. Aber auch in den Kindertagesstätten sollten bereits Ansätze gesucht und vermehrt auf frühe Hilfen gesetzt werden, denn die Erkrankung könnte schon in der Kindheit eine Rolle spielen.

Vor allem müsse das Stigma der Erkrankung aufgelöst und der Dialog in der Gesellschaft intensiviert werden, forderte Kapferer.

Vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Depressionen. Die Tendenz ist steigend: Laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation werden im Jahr 2030 die Depression in den Industrienationen die häufigste Krankheit sein. Die neue Initiative Dialogforum Depressionen will zeigen, dass Depressionen keine Nischenerkrankung ist.

Lesen Sie dazu auch: Volkskrankheit Depression muss raus aus der Stigmatisierung!

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