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Nach heftiger Kritik

Niedersachsen rudert zurück: Ärzte wieder in höchster Corona-Impfpriorität

Der Ärzteprotest war laut – und hat offenbar gewirkt: Das Sozialministerium in Hannover kassiert den Erlass, dass Ärzte nicht mit höchster Priorität geimpft werden dürfen.

Veröffentlicht:
Impfzentrum in Hannover

Impfen auf dem Messegelände in Hannover: Manche Ärzte sollen nun doch in der ersten Gruppe geimpft werden dürfen.

© Ole Spata / dpa

Hannover. Niedergelassene Ärzte in Niedersachsen sollen nun doch in der ersten Gruppe gegen COVID-19 geimpft werden dürfen. Das sieht ein Erlass aus dem Sozialministerium in Hannover vom Freitag vor, der der „Ärzte Zeitung“ vorliegt. In einem früheren Erlass an die Impfzentren im Land hieß es noch: „Ärztinnen und Ärzte in der ambulanten Versorgung sind grundsätzlich nicht mit höchster Priorität impfberechtigt.“

Das hatte unter Ärzten landesweit für Empörung gesorgt. Mancher Hausarzt sei derart aufgebracht, dass er sogar über einen Streik nachdenke, sagte nach dem ersten Erlass etwa Dr. Carsten Gieseking, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Braunschweig, der „Ärzte Zeitung“.

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In dem neuen Erlass heißt es nun, dass Ärzte der ambulanten Versorgung in höchster Priorität nach Paragraf 2 der Corona-Impfverordnung geimpft werden dürfen. Dafür müssen sie entweder regelmäßig Heimpatienten versorgen, regelmäßig Corona-Abstriche vornehmen, in Dialysepraxen oder onkologischen Praxen arbeiten. Auch Praxismitarbeiter mit direktem Patientenkontakt sollen danach mit höchster Priorität geimpft werden dürfen. (nös)

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