Zuwachs

PVS-Verband wird SpiFA-Mitglied

Der SpiFA hat Zuwachs bekommen. Neues, assoziiertes Mitglied ist der PVS-Verband.

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BERLIN. Mit dem Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen (PVS-Verband) zählt der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) nun 32 Mitglieder (davon 29 ordentlich und drei assoziiert).

Mit dem am vergangenen Freitag aufgenommenen PVS-Verband mit seinen rund 25.000 Mitgliedern habe der SpiFA einen klar positionierten Mitstreiter für den Erhalt einer ärztlichen Gebührenordnung ohne Einflüsse von Kostenträgern gewonnen, teilt der SpiFA per Pressemitteilung am Montag mit.

Der PVS-Verband, ein Zusammenschluss von elf selbstständigen Verrechnungsstellen, sei eine ärztlich geleitete Organisation und vertrete die wichtigste privatärztliche Interessenvertretung im deutschen Gesundheitswesen. „Der Erhalt der Freiberuflichkeit ist uns gemeinsam wichtig“, so SpiFA- Hauptgeschäftsführer Lars Lindemann.

„Es ist an der Zeit, ein starkes Bündnis aus freien Organisationen der Ärzteschaft zu schmieden“, sagt Stefan Tilgner, geschäftsführendes Mitglied im PVS-Verbandsvorstand. „Denn wir erleben aktuell eine immer dichter werdende Folge von Angriffen auf die Freiheit der ärztlichen Berufsausübung.

Sei es durch die voranschreitende Indienststellung der Selbstverwaltung durch die Politik, die Infragestellung einer eigenständigen Gebührenordnung oder durch die Digitalisierung, die auch dazu führen kann, dass Patienten und Ärzte individueller Entscheidungsspielräume beraubt werden. Um diesen Fehlentwicklungen mit geballter Schlagkraft entgegenzutreten, müssen wir gemeinsam marschieren.“ (ato)

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