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Patienten fühlen sich zu wenig vom Arzt informiert

HANNOVER (cben). Jeder vierte Patient fühlt sich von seinem Hausarzt nicht ausreichend informiert. Das hat eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKHAllianz unter 1000 gesetzlich Versicherten ergeben (wir berichteten kurz).

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Zwar haben sich bei der Umfrage nur sieben Prozent der Patienten als "weniger zufrieden/unzufrieden" über die medizinische Betreuung und Beratung geäußert und die Übrigen als entweder "vollkommen - " oder "sehr zufrieden", beziehungsweise "zufrieden". Aber 25 Prozent der Befragten gaben an, ihr Hausarzt müsse sie besser über die Behandlung informieren, beziehungsweise über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Bei den Befragten mit weniger gutem oder schlechtem Gesundheitszustand sind sogar 34 Prozent dieser Ansicht.

Unklar ist indessen, wie repräsentativ dieses Ergebnis ist. So waren unter den Befragten die Hälfte im Laufe des vergangenen Jahres einmal (38 Prozent) oder gar nicht (12 Prozent) bei ihrem Hausarzt vorstellig. Die übrigen Befragten waren zu je einem Viertel drei bis vier mal in der Praxis oder öfter.

Ingo Kailuweit, Chef der KKHAllianz mutmaßte: "Viele Hausärzte nehmen sich anscheinend nicht genügend Zeit, um ihre Patienten ausreichend über ihre Krankheit aufzuklären." Dass sich bei Versicherten mit schlechtem Gesundheitszustand sogar jeder Dritte ungenügend beraten fühle, sei ein Indiz dafür, dass mangelnde Aufklärung sogar zu einer Verschlechterung oder Verlängerung der Krankheit führen könne.

Dagegen lobten die Patienten, dass ihr Hausarzt ihre Krankengeschichte und Lebensumstände gut kennt (84 Prozent). Nur 15 Prozent waren unzufrieden. Auch mit der Überweisungspraxis waren die Patienten sehr zufrieden: 82 Prozent waren der Ansicht, dass ihr Hausarzt sie rechtzeitig an einen Spezialisten überwiesen hat. Nur sieben Prozent meinten, ihr Arzt habe zu spät reagiert.

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