Berufspolitik

Preisexplosion bei Mammografie befürchtet

Veröffentlicht: 07.10.2010, 15:49 Uhr

DRESDEN (tt). Der sächsische vdek befürchtet eine massive Verteuerung des Mammographie-Screening-Programms, mit dem Brustkrebs möglichst früh entdeckt werden soll. Grund ist, dass seit diesem Jahr das Kommunale Kernmelderegister Sachsen die Daten der anspruchsberechtigten Frauen vermittelt und dafür mehr Geld verlangt.

Der vdek erwartet für dieses Jahr Gebühren in Höhe von voraussichtlich 300 000 Euro. "Das ist das Fünffache gegenüber den Vorjahren" und ein Drittel der Gesamtkosten, erklärte vdek-Landeschefin Silke Heinke. Das flächendeckende Mammografie-Screening wurde in Sachsen 2007 gestartet. Auf deren Basis werden 50- bis 69-Jährige regelmäßig zur Mammografie eingeladen.

Am Programm nehmen in Sachsen rund 67 Prozent der Frauen teil. Bundesweit liege die Quote bei 54 Prozent.

Mehr zum Thema

DPtV-Vorsitzender Hentschel im Interview

„Es geht darum, uns zu beteiligen!“

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden