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Wegen limitierter Datenlage

STIKO gibt keine Empfehlung für VidPrevtyn® Beta als Corona-Auffrischungsimpfung

Der COVID-19-Impfstoff VidPrevtyn® Beta wird von der Ständigen Impfkommission nicht für Auffrischungsimpfungen empfohlen. Darauf weist die Kassenärztliche Bundesvereinigung hin.

Veröffentlicht:

Berlin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, den proteinbasierten COVID-19-Impfstoff VidPrevtyn® Beta von Sanofi Pasteur derzeit nicht für Auffrischimpfungen zu verwenden. Eine entsprechende Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung habe die STIKO veröffentlicht, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Montag mit.

Die Kommission begründet ihre Entscheidung unter anderem damit, dass die Datenlage äußerst limitiert sei. Bisher lägen weder aus klinischen Studien noch aus Post-Marketing-Studien Daten zur klinischen Wirksamkeit - das heißt zur Verhinderung von COVID-19 - der Auffrischimpfung mit VidPrevtyn® Beta vor.

Zu wenig Daten zur Sicherheit

Zudem sei die Beurteilung der Sicherheit des Impfstoffs derzeit nicht ausreichend möglich, da weniger als 800 Personen in den Zulassungsstudien den Impfstoff erhalten haben. Gelegentlich oder selten auftretende Nebenwirkungen könnten laut STIKO auf Basis dieser Studienergebnisse nicht hinreichend sicher ausgeschlossen werden. Dies sei relevant angesichts des erstmals in einem COVID-19-Impfstoff verwendeten Wirkverstärkers AS03.

Bei der Empfehlung handelt es sich nach Angaben der STIKO um eine vorläufige Entscheidung. Da VidPrevtyn® Beta zugelassen sei, könne es trotz fehlender Empfehlung verwendet werden, so die Impfkommission. Ein Einsatz könne zum Beispiel begründet sein, wenn produktspezifische, medizinische Kontraindikationen gegenüber den anderen verfügbaren COVID-19-Impfstoffen bestünden. (eb)

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