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Schlaflosigkeit wird oft nicht als gesundheitliches Problem erkannt

Hausärzte sollten Patienten mehr auf Schlafprobleme ansprechen. Viele Menschen mit langjährigen Problemen vertrauen sich nicht dem Arzt an.

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KIEL (di). "Chronische Schlaflosigkeit ist kein harmloses Lifestyle-Problem, sondern muss sehr ernst genommen werden", sagte Schleswig-Holsteins DAK-Landeschefin Regina Schulz bei der Vorstellung des aktuellen Gesundheitsreports für den Norden. Nach Beobachtung von Dr. Katrin Krämer vom Berliner IGES-Institut spielt das Thema Schlaflosigkeit im Gespräch zwischen Arzt und Patienten bislang kaum eine Rolle. Als Ursachen nannte sie unter anderem:

Wer nachts kaum zur Ruhe kommt, fühlt sich morgens wie gerädert. © David Davis / fotolia.com

Wer nachts kaum zur Ruhe kommt, fühlt sich morgens wie gerädert. © David Davis / fotolia.com

© David Davis / fotolia.com

  • Der Patient äußert seine Beschwerden gegenüber dem Hausarzt nicht
  • Der Arzt fragt nicht nach Schlafstörungen
  • Ärzte sind in Gesprächsführung und gezielter Fragetechnik nicht genügend ausgebildet
  • Zeitmangel
  • Zu geringes Wissen über die Auswirkungen
  • Fehlende Qualifikation der Hausärzte

Betroffen von Schlafproblemen sind vor allem Menschen, die in Schichtdiensten arbeiten - unter anderem auch im Gesundheitswesen - und Vielflieger. Von hochgradigen Schlafproblemen spricht man, wenn die Beschwerden länger als einen Monat andauern, mindestens dreimal pro Woche auftreten und die schlechte Schlafqualität zur Erschöpfung am Tage führt.

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