Brandenburg

Spahn überzeugt davon, dass Kooperation auf dem Land hilft

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POTSDAM/FINSTERWALDE. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bewertet Vernetzung als Chance für die Versorgung in ländlichen Räumen.

"Wir brauchen innovative und durchdachte Lösungen, damit sich die Menschen in ländlichen Regionen auch in Zukunft auf eine gute Versorgung verlassen können", so Spahn bei einem Expertengespräch des Ärztenetzwerks Südbrandenburg und der KV Consult- und Managementgesellschaft (KV COMM) in Finsterwalde.

"Mehr Zusammenarbeit und eine bessere Vernetzung sind hier die richtigen Antworten für eine effiziente und umfassende medizinische Versorgung", so Spahn. Das Praxisnetz in Südbrandenburg betrachtet er dafür als beispielhaft.

Das sieht auch der Vorsitzende der KV Brandenburg Dr. Peter Noack so: "Das Ärztenetz Südbrandenburg (ANSB) ist ein gutes Beispiel dafür, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum kooperativ zu gestalten". Es besteht bereits seit 2004. Seit 2015 ist das ANSB mit der KV COMM als Managementgesellschaft 100-prozentige Tochter der KVBB.

Als einziges Ärztenetz bundesweit betreibt es ein MVZ. Seit 2012 wird auf diese Weise die Versorgung im ehemaligen Ambulatorium Süd in Finsterwalde gesichert. Die Gemeinde Finsterwalde bemüht sich sehr um Ärztenachwuchs.

"Wir sind auf gut ausgebildete Ärzte angewiesen, die sich in Finsterwalde und der Region niederlassen und bemühen uns daher, mit Hilfe unserer Förderrichtlinie zur Ärzteniederlassung und in Zusammenarbeit mit dem MVZ als Standort attraktiv zu sein", sagt Bürgermeister Jörg Gampe. Er wies darauf hin, dass in der südbrandenburgischen Kleinstadt immer mehr Kinder geboren werden, die auch versorgt werden müssten. (ami)

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