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SARS-COV-2

Stationäre Corona-Aufenthalte wirken nach

Daten der AOK zeigen: Arbeitnehmer, die wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus landen, weisen auch anschließend längere Fehlzeiten auf.

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Berlin. Von den 10,1 Millionen AOK-versicherten Beschäftigten fehlten im Frühjahr (Beobachtungszeitraum 1. März bis 21. April) 0,27 Prozent bzw. 27 .000 Arbeitnehmer wegen einer SARS-CoV-2-Infektion im Betrieb. Bei fast jedem siebten AOK-Versicherten mit einer solchen Krankschreibung war allerdings ein Klinikaufenthalt notwendig. So das Ergebnis einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

Wer im Krankenhaus versorgt werden musste, wies aber auch im Anschluss längere Fehlzeiten auf. In den jeweils auf die stationäre Behandlung folgenden zehn Wochen waren die betroffenen AOK-versicherten Beschäftigen an 6,1 Prozent der Tage arbeitsunfähig. Im Schnitt fehlten sie weitere 13,5 Tage, meist wegen Infektions- und Atemwegserkrankungen. Häufigste Diagnose war eine Lungenentzündung. Aber auch psychische, Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen als Folge der Corona-Infektion lösten weitere Fehltage aus. Bei der alters- und geschlechtsbereinigten Vergleichsgruppe ohne COVID-19-Erkrankung lag der Krankenstand hingegen nur bei 2,8 Prozent, sie fehlten im Schnitt 9,4 Tage.

3,3 Prozent der Erwerbstätigen, die wegen einer SARS-CoV-2-Infektion stationär versorgt wurden, verstarben laut der WIdO-Analyse. In der Vergleichsgruppe ohne SARS-CoV-2-Infektion verstarben 0,08 Prozent. „Dies wirft ein Schlaglicht auf das hohe Risiko der COVID-19-Erkrankung, von der bisher nur vergleichsweise wenige Beschäftigte betroffen waren“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. (reh)

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