Berufspolitik

Ulla Schmidt auf der Titanic: Plakat-Aktion warnt vor dem "Abgrund"

HAMBURG (di). Ulla Schmidt als Kate Winslet, die am Bug der Titanic hingebungsvoll ihren Leonardo DiCaprio alias Karl Lauterbach anschmachtet. Der Berufsverband der HNO-Ärzte mischt sich mit einem provokanten Plakat in den Wahlkampf ein.

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Den Zusammenhang zum Kinofilm über den Untergang des vermeintlich sicheren Luxusdampfers stellt der deutsche Berufsverband der HNO-Ärzte auf einem Plakat her, das er an seine 4000 Mitglieder verschickt hat und das nach Angaben des Verbandes schon in vielen Praxen hängt.

Nicht nur die Titanic, auch die "rote Gesundheitspolitik" hat nach Ansicht von HNO-Verbandspräsident Dr. Dirk Heinrich Stoff für eine "filmreife Tragödie" geliefert. "Unter der Regie der SPD haben ein schleichender Fachärztemangel und ein massiver Qualitätseinbruch bei der medizinischen Versorgung eingesetzt", begründete Heinrich den provokanten Vergleich.

Heinrich kritisiert an Schmidts Gesundheitspolitik, "dass unter dem Deckmäntelchen des Wettbewerbs der Ausverkauf der ambulanten medizinischen Versorgung an gewinnorientierte Gesundheitskonzerne eingeleitet wurde". Er befürchtet, dass niedergelassene Ärzte durch Versorgungszentren abgelöst werden. Folgen seien lange Wartezeiten und der Verlust individueller Behandlungsmethoden.

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