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Verbundweiterbildung: Rezept gegen Hausärztemangel

HEIDELBERG (HL). Allgemeinmedizinische Uni-Institute und die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin haben eine Initiative gestartet, den hausärztlichen Nachwuchs quantitativ und qualitativ aufzurüsten. Eine Bilanz der Verbundweiterbildung plus in Baden-Württemberg wurde jetzt bei einem Symposion der Uni Heidelberg gezogen.

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Danach kann es gelingen, so das Fazit von DEGAM-Präsident Professor Ferdinand Gerlach und dem Heidelberger Institutschef der Allgemeinmedizin, Professor Joachim Szecsenyi, mehr junge Ärzte für eine allgemeinmedizinische Weiterbildung und auch für die Niederlassung im ländlichen Raum zu gewinnen.

Inzwischen nehmen 217 Nachwuchsärzte an der Verbundweiterbildung plus in Baden-Württemberg teil. Ihre Zahl, so Szecsenyi, soll auf 300 bis 400 steigen.

Charakteristisch für die Verbundweiterbildung ist ihre Verknüpfung mit Forschung und Lehre, eine gut organisierte Rotation, definierte Curricula und Trainingsprogramme für Weiterbilder.

Gerlach und Szecsenyi plädieren dafür, das Modell, das auch in Hessen mit den Unis Frankfurt und Marburg etabliert worden ist, bundesweit auszurollen, dabei aber auch die Qualitätsstandards zu übernehmen.

Notwendig dafür sei es, die Allgemeinmedizin an allen 36 medizinischen Fakultäten mit Lehrstühlen zu institutionalisieren; derzeit sind es 19.

Lesen Sie dazu auch: Der Abschied vom Under-Dog(c) Hausarztverträge machen Hausärzte attraktiv Von der Uni in die Hausarzt-Praxis Verbundweiterbildung: Rezept gegen Hausärztemangel

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