Direkt zum Inhaltsbereich

Zwei PID-Entwürfe nochmals verändert

BERLIN (fst). Vor der Abstimmung über die Präimplantationsdiagnostik (PID) in der kommenden Woche sind im Gesundheitsausschuss zwei der drei Entwürfe geändert worden.

Veröffentlicht:

Im Entwurf von René Röspel (SPD), Norbert Lammert (CDU) und Priska Hinz (Grüne) wurde eine der beiden Verbotsausnahmen für die PID gestrichen. Die Annahme, dass ein Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit im ersten Jahr stirbt, soll nun keine Möglichkeit für eine PID mehr begründen.

Erlaubt sein soll ein Gentest nur noch dann, wenn die erbliche Vorbelastung der Eltern "mit hoher Wahrscheinlichkeit" eine Schädigung des Embryos erwarten lässt, "die mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Tot- oder Fehlgeburt führt".

Im Entwurf von Ulrike Flach (FDP) und Peter Hintze (CDU) soll die Regierung per Verordnung nun Zahl und Zulassungsvoraussetzungen der PID-Zentren regeln dürfen. Bisher haben 215 Abgeordnete für diese Vorlage votiert.

192 Parlamentariere für striktes Verbot der PID

Unverändert blieb dagegen der Entwurf von Birgitt Bender (Grüne) und Johannes Singhammer (CSU), die sich für ein striktes Verbot der PID aussprechen. 192 Parlamentarier haben sich dieser Vorlage bisher angeschlossen.

Damit haben sich von den 621 Abgeordneten bislang 178 noch nicht für die Zeichnung einer der drei Entwürfe entschieden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Glasglobus und Stethoskop, eingebettet in grünes Laub, als Symbol für Umweltgesundheit und ökologisch-medizinisches Bewusstsein

© AspctStyle / Generiert mit KI / stock.adobe.com

Klimawandel und Gesundheitswesen

Klimaschutz und Gesundheit: Herausforderungen und Lösungen

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein MRT verbraucht viel Energie, auch die Datenspeicherung ist energieintensiv.

© Marijan Murat / dpa / picture alliance

Klimawandel und Gesundheitswesen

Forderungen nach Verhaltensänderungen und Verhältnisprävention

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

© Frankfurter Forum für gesellschafts- und gesundheitspolitische Grundsatzfragen e. V.

Das Frankfurter Forum stellt sich vor

Ein Dialogforum von Fachleuten aus Gesellschaft, Gesundheitspolitik und Wissenschaft

Kooperation | In Kooperation mit: Frankfurter Forum
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Übersicht

Impfungen gegen Atemwegserreger: Das sind die aktuellen Empfehlungen

Lesetipps
Cannabis-Blatt

© yellowj / stock.adobe.com

Cannabis

Cannabinoide bei Schmerzen: Wann einsetzen, wie dosieren?

Thermostatisches Heizkörperventil, das die Raumtemperatur zur Energieeinsparung regelt.

© MPfoto71 / CHROMORANGE / picture alliance

Start des Gebäudemodernisierungsgesetzes

Heizungstausch geplant? Diese neuen Regelungen kommen auf Eigentümer zu

Steve Roczen und MFA-Auszubildender

© Zentrum Familienmedizin GbR

Porträt

Steve Roczen: Darum ist der MFA-Beruf für Männer interessant