Ausschreibung für den Galenus-von-Pergamon-Preis 2022

Für eine herausragende Arzneimittel-Innovation in Deutschland

Für herausragende Arzneimittel-Innovationen in Deutschland wird auch 2022 in den Kategorien Primary Care, Specialist Care und Orphan Drugs der Galenus-von-Pergamon-Preis verliehen.

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Medaille des Galenus-von-Pergamon-Preises.

Medaille des Galenus-von-Pergamon-Preises.

© Marc-Steffen Unger

DER PREIS

Um die pharmakologische Forschung im Dienste der Entwicklung neuer und innovativer Arzneimittel zu fördern, vergibt der Springer Medizin Verlag seit 1985 den Galenus-von-Pergamon- Preis in Deutschland. Der Preis in Form einer Medaille würdigt herausragende Arzneimittel und wird von einem unabhängigen Preiskollegium verliehen. Teilnahmeberechtigt sind pharmazeutische Unternehmen. Die Zulassung des Arzneimittels darf in der eingereichten Indikation, bis zum Zeitpunkt der Einreichungsfrist, nicht länger als drei Jahre zurückliegen. D. h. der Einführungszeitraum sollte zwischen dem 30. April 2019 und dem 30. April 2022 liegen.

Die Preisverleihung findet am 20. Oktober 2022 in Berlin statt.

ERFORDERLICHE UNTERLAGEN

Ein zusammenfassendes Executive Summary mit allen notwendigen Informationen auf ca. vier Seiten DIN A4:

  • Produktname, Substanzname, Zulassungsdatum, Einführungsdatum, Indikation, Wirkmechanismus, pharmakologische Eigenschaften, Verträglichkeit, aktuelle Studienlage zum Zeitpunkt der Zulassung, weitere (Studien-)Erfahrungen nach der Zulassung.
  • Eine Liste der aktuellen Publikationen zur Substanz (Pubmed).
  • Dazu die wichtigsten Studien im Original, die zur Zulassung geführt haben, mit den wesentlichen wissenschaftlichen Ergebnissen, der pharmakologischen und der klinischen Prüfung. Zusammenfassung seither gewonnener Erkenntnisse und Studienergebnisse sowie weitere Indikationsmöglichkeiten (auch angestrebte).

Alle Unterlagen sind je einmal in Papierform und in elektronischer Version zu senden an:

Springer Medizin Verlag GmbH

Galenus-von-Pergamon-Preis

Frau Sabine Springer

Am Forsthaus Gravenbruch 5

63263 Neu-Isenburg

sabine.springer@springer.com

Ende der Bewerbungsfrist 30. April 2022

TEILNAHMEGEBÜHREN

Die Teilnahmegebühren sind, wie das gesamte Jurierungsverfahren zweistufig. Für Stufe 1 betragen die Teilnahmegebühren € 22.500 und für Stufe 2 weitere € 16.000, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

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ZUERKENNUNG

Über die Zuerkennung des Preises entscheidet ein unabhängiges Kollegium von mindestens 12, höchstens 16 Fachleuten. Die Mitglieder werden vom Springer Medizin Verlag berufen. Stufe 1 erreichen alle Kandidaten, die die notwendigen formalen Voraussetzungen erfüllen. In einem Vorentscheid werden von der Jury im Sommer alle Kandidaten der Stufe 1 auf ihre Preiswürdigkeit geprüft und die Kandidaten für die Stufe 2 bestimmt. Die finale Zuerkennung des Preises in den verschiedenen Kategorien erfolgt in einer nicht öffentlichen Sitzung am Tag der Preisverleihung. Vertreter des Stifters nehmen an der Sitzung ohne Stimmrecht teil.

RECHTSWEG

Die Mitglieder des Kollegiums arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich. Der Rechtsweg ist für alle Teilnehmenden um den Galenusvon- Pergamon-Preis ausgeschlossen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Der Stifter des Galenus-von-Pergamon-Preises ist jederzeit befugt, diese Satzung zu ändern. Eine solche entfaltet jedoch keine Wirkung auf eine bereits laufende Ausschreibung bis zur Verleihung des Preises.

PREISRICHTER-KOLLEGIUM

  • Prof. Dr. Erland Erdmann, Köln, Präsident der Jury
  • Prof. Dr. Marylyn Addo, Hamburg
  • Prof. Dr. Claudia Baldus, Kiel
  • Prof. Dr. Marianne Dieterich, München
  • Prof. Dr. Thomas Eschenhagen, Hamburg
  • Prof. Dr. Tanja N. Fehm, Düsseldorf
  • Prof. Dr. Dagmar Führer-Sakel, Essen
  • Prof. Dr. Michael Hallek, Köln
  • Prof. Dr. Joachim Klosterkötter, Köln
  • Prof. Dr. Josef Köhrle, Berlin
  • Prof. Dr. Heyo Kroemer, Berlin
  • Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann, Wiesbaden
  • Prof. Dr. Burkhart Schraven, Magdeburg
  • Prof. Dr. Claus Vogelmeier, Marburg
  • Prof. Dr. Andreas M. Zeiher, Frankfurt
  • Prof. Dr. Fred Zepp, Mainz
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