Ärzte stellen sich jetzt auf harte Zeiten ein

ESSEN (upr). Niedergelassene Ärzte blicken mit Pessimismus in die nähere Zukunft. Das geht aus dem jüngsten "Index für die Gesundheitswirtschaft" des Rheinisch-Westfälische Instituts für Wirtschaftsforschung und von Springer Medizin hervor.

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Danach schätzen niedergelassene Ärzte ihre wirtschaftliche Situation derzeit noch ausgeglichen ein. So nennen knapp 47 Prozent der Befragten ihre Geschäftslage unverändert. Gleichzeitig nennt ein gutes Viertel die eigene Situation "schlecht" (22,7 Prozent) oder "sehr schlecht" (3,3 Prozent). Doch nahezu ein gleich großer Anteil sagt, sie sei "gut" (23,8 Prozent) oder "sehr gut" (3,3 Prozent).

Befragt nach der Entwicklung im kommenden halben Jahr, zeigt der neueste "Index für die Gesundheitswirtschaft" für die Ärzte eine deutliche Verschlechterung: Während der Anteil derjenigen, die mit einer unveränderten Situation rechnen, mit 45,6 Prozent nahezu gleich bleibt, steigt der Prozentsatz der niedergelassenen Ärzte mit negativen Erwartungen deutlich an.

33,0 Prozent sagen nun, dass sich ihre Geschäftslage verschlechtern wird; 5,4 Prozent rechnen sogar mit einer sich stark verschlechternden Situation. Entsprechend geringer wird der Anteil derer, die auch zukünftig mit einer positiven wirtschaftlichen Situation ihrer Praxis rechnen (gut 13,1 Prozent, sehr gut 2,6 Prozent).

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