Direkt zum Inhaltsbereich

Allianz-PKV setzt auf Zusatzpolicen

KÖLN (hf). Der Allianz-Konzern will in der privaten Krankenversicherung vor allem mit Zusatzpolicen wachsen und dafür auch neue Angebote auf den Markt bringen. Dazu gehören Spezialpolicen für besondere Behandlungen bei Krebs.

Veröffentlicht:

Das sagte Finanzchef Oliver Bäte am Freitag bei der Vorstellung der Quartalszahlen. "In der Allianz Private Krankenversicherung wachsen wir im Zusatzgeschäft sehr stark und sind rückläufig in der Vollversicherung, wie geplant und zu erwarten", sagte Bäte.

Die politischen Rahmenbedingungen für die Vollversicherung seien ungünstig, deshalb sei sie für viele Kunden unattraktiv. Außerdem sei das Segment durch harte Konkurrenz geprägt. "Viele Wettbewerber laufen wenigen Kunden hinterher", sagte Bäte.

Operatives Ergebnis unter dem des Vorjahres

"Dafür werden zum Teil sehr, sehr hohe Abschlusskosten bezahlt", erläuterte er mit Blick auf Provisionszahlungen von deutlich über zehn Monatsbeiträgen, die im Markt üblich sind. "Wir wollen uns an diesem Wettbewerb nicht beteiligen."

Attraktiv wachsen könne die Gruppe mit Zusatzversicherungen. "Dabei geht es auch um Spezialthemen wie Krebs", sagte Bäte. "Da sehen wir starkes Wachstum und hohen Bedarf."

Die Allianz Private Krankenversicherung erzielte in den ersten neun Monaten Beitragseinnahmen von unverändert 2,41 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag mit 105 Millionen Euro allerdings deutlich unter den 124 Millionen Euro des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Beitragssatzstabilisierungsgesetz

GKV-Sparpaket: Bundesrat stimmt „mit Schmerzen“ zu

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

© LASZLO / stock.adobe.com

Neu diagnostiziertes Multiples Myelom

Langfristig überlegen: Kombinationen mit Daratumumab in der Erstlinie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb.  1: Indikationsübergreifendens Therapie-Monitoring in den ersten Behandlungszyklen mit Ribociclib beim HR+/HER2- Brustkrebs

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Früher und metastasierter HR+/HER2- Brustkrebs

Einfach und konsistent: indikationsübergreifendes Therapie-Management mit Ribociclib

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Abb. 1: Aktuelle explorative Ad-hoc-Analysen der Studien SPOTLIGHT und GLOW: mOS vor und nach Zensierung†

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

CLDN18.2+, HER2− Adenokarzinom des Magens/gastroösophagealen Übergangs

Mit optimiertem Therapiemanagement den Behandlungserfolg mit Zolbetuximab unterstützen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Astellas Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Änderungen im Überblick

So wirkt sich das GKV-Spargesetz auf Praxen aus

Betäubungsmittel richtig verordnen

Opioide in der Urlaubsvertretung: Wie sich Missbrauch vorbeugen lässt

Lesetipps
Tablets to maintain the correct functioning of the human cardiovascular system on a blue background close-up

© bisonov / stock.adobe.com

Kombi schlägt Monotherapie

Diese Blutdrucksenker werden am besten vertragen

Schlange wartender Patienten am Praxisempfang

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Einschätzung von Kollegen

Wenn die Telefon-AU wegfällt: Was das für den Praxisalltag bedeutet