Digitalisierung

Anbieter melden erste Gesundheits-Apps als DiGA an

Veröffentlicht:

Bonn. Vor dem beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführten Verzeichnis verordnungsfähiger digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) bildet sich bereits eine Schlange: Wie der Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV) wissen lässt, hätten 14 Mitgliedsunternehmen angekündigt, unmittelbar zum Start des Verfahrens einen Aufnahmeantrag einreichen zu wollen.

Seit Mittwoch dieser Woche können DiGA-Anbieter beim BfArM vorstellig werden. Man rechne damit, dass mittelfristig viele weitere Verbandsmitglieder nachziehen werden, heißt es. Mit dem Antrag beginnt die dreimonatige behördliche Prüfung der vom Hersteller zugesagten Produkteigenschaften. Ist diese erste Hürde genommen, folgt die vorläufige Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis und eine 12-monatige Erprobungsphase, um positive Versorgungseffekte in der Praxis zu bestätigen.

Zugleich kann sich die interessierte Öffentlichkeit auf der Website des Branchenverbandes informieren, welche Firmen welche Gesundheitsanwendungen in Bonn anzumelden gedenken (Link: https://digitalversorgt.de/diga-verzeichnis); zu den frühen Vögeln zählen unter anderem gleich zwei Anbieter einer Migräne-App oder auch die Roche-Tochter MySugr, die ein System zum mobilen Diabetesmanagement vermarktet. (cw)

Mehr zum Thema

Digitale Medizin auf dem Hauptstadtkongress

Hausärztin: Warum DiGA gute Patientencoaches sind

Schlafmedizin

Auch für Insomniker sollten Hausärzte Lotsenfunktion leben

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?