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Geldanlage

Anleger sehen Immobilien als sichere Bank

Die Aktienkurse sind zuletzt angesichts der zweiten Corona-Welle unter Druck geraten. Immobilien genießen dagegen das Vertrauen vieler Anleger, wie eine aktuelle Umfrage bestätigt.

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Frankfurt/Main. Keine Anlageform genießt in den Augen von Erwerbstätigen in Deutschland so viel Vertrauen wie Immobilien.

51 Prozent der Bundesbürger haben großes Vertrauen in die eigene Wohnung und das Eigenheim als Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen – dies zeigt eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag der Versicherungsgesellschaft HDI. An dritter Stelle stehen mit 22 Prozent vermietete Immobilien, gleichauf mit der gesetzlichen Rentenversicherung und knapp hinter Lebensversicherungen.

Wer in mittleren Jahren – das Durchschnittsalter der Käufer vermieteter Objekte liegt nach einer Studie von Europace derzeit bei 40,6 Jahren – vor einer Kaufentscheidung steht, sollte zuerst einige Fragen klären: (ger)

Neubau, Bestand oder Konzeptimmobilie wie zum Beispiel Pflegeappartements?

Geht es nur um eine Vermietung, oder ist später die Eigennutzung eine Option?

Soll es zentral oder in der Peripherie sein? Sind dauerhaft einträgliche Mieten mit der Immobilie zu erzielen, ist eine Wertsteigerung zu erwarten? „Laien können das oft schlecht einschätzen, deshalb ist professionelle Unterstützung bei der Bewertung von Standort und Markt hilfreich“, empfiehlt Marc-Philipp Unger, Leiter Finanzierung beim Finanzdienstleister MLP.

Nicht zuletzt ist zu klären, ob das Objekt selbst verwaltet werden oder eine professionelle Verwaltung für Reparaturen, Mietersuche, Nebenkostenabrechnung etc. zuständig sein soll.

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