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Humanmedizin

Baden-Württemberg plant 150 zusätzliche Studienplätze

Nachtragshaushalt sieht schrittweise Aufstockung der Studienplätze für Humanmedizin vor.

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STUTTGART. Die baden-württembergische Landesregierung hat angekündigt, die Zahl der Medizinstudienplätze landesweit um 150 aufzustocken.

Im Nachtragshaushalt 2018/2019 sind für den „Einstieg in den Ausbau“ zwei Millionen Euro vorgesehen. Die Studienplätze sollen auf die fünf Universitätskliniken im Land verteilt werden.

Im Wintersemester 2017/18 haben 1362 Erstsemester in Baden-Württemberg das Studium der Humanmedizin aufgenommen. Insgesamt verzeichnet die Statistik zuletzt 11.351 Studierende in der Humanmedizin. Hinzu kommen 1654 Zahnmedizin-Studierende.

Die KV Baden-Württemberg begrüßte die Pläne. Junge Ärzte arbeiteten immer häufiger Teilzeit und in Anstellung. Deshalb stehe in Teilbereichen „weniger Arztzeit für die Kranken zur Verfügung“. Es brauche mehr Ärzte, „um das bisherige Versorgungsniveau aufrechterhalten zu können“, sagte KV-Chef Dr. Norbert Metke.

Offenbar plant die Landesregierung, einen Schwerpunkt auf die Allgemeinmedizin zu legen. Studierende sollen zudem früh Kontakte zu kleineren Krankenhäusern und Praxen auf dem Land knüpfen und Praktika machen.

Das bezeichnete KV-Vizevorstand Dr. Johannes Fechner als „sinnvoll“. Man wisse aus Erfahrung, dass sich Ärzte später dort niederlassen, wo sie ihre Weiterbildung absolviert haben. (fst)

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