Direkt zum Inhaltsbereich

Bayern

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und zeitweise nur dringende Notfälle aufgenommen.

Veröffentlicht:
Cyberkriminalität: 450 Computer am Klinikum Fürstenfeldbruck mussten nach einem Virusbefall vom Netz genommen werden.

Cyberkriminalität: 450 Computer am Klinikum Fürstenfeldbruck mussten nach einem Virusbefall vom Netz genommen werden.

© REDPIXEL / stock.adobe.com

FÜRSTENFELDBRUCK. Das Klinikum Fürstenfeldbruck ist Ziel eines Cyberangriffs durch einen bösartigen Computervirus geworden und sollte daher auch zeitweise gar nicht von Rettungswagen angefahren werden. Am Sonntag sollten eigentlich wieder alle Rettungswagen das Krankenhaus anfahren. Das war bis Redaktionsschluss allerdings noch unklar.

 Vor etwa einer Woche waren die ersten Rechner betroffen, der Virus breitete sich dann schnell im gesamten Netzwerk des Hauses aus. Inzwischen ermittelt auch die Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg.

Alle Computer und Server würden derzeit überprüft und gesäubert, sagte der Vorstand des Klinikums, Alfons Groitl, am Samstag. Er sprach von einem „sehr, sehr bösartigen Virus“, der trotz hoher Schutzvorkehrungen auf Hunderten Rechnern aufgetaucht sei.

Infizierte Geräte seien wiederholt herunter- und wieder hochgefahren. Die Klinik musste daher zeitweise ohne ihre 450 Computer auskommen und war auch nicht per E-Mail, sondern nur noch telefonisch erreichbar, heißt es in einem Bericht des Bayerishen Rundfunks. Zudem habe die Klinik alle Bankkonten sperren lassen, um finanzielle Schäden durch mögliche virusbedingte Weiterleitung von Kontodaten zu vermeiden. (dpa/run)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München

Weniger Bürokratie

Wie nützt Digitalisierung?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Muster 16. DiGA-Verordnungen sind als „Gebühr frei“ zu kennzeichnen (1). Im BVG-Feld (2) steht eine „6“, wenn nach Bundesversorgungs- oder -entschädigungsgesetz Anspruch auf die Verordnung besteht. Im Verordnungsfeld (3) darf maximal eine DiGA verordnet werden. Anzugeben sind „Digitale Gesundheitsanwendung“, die PZN und der Name der jeweiligen DiGA [7].  Pfizer Deutschland GmbH

© Pfizer Deutschland GmbH

Chronischer Schmerz: Digitalisierung hält Einzug

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Krisenresilienz

Stromausfall in Reutlingen: Eine Ärztin schildert ihre Erfahrungen

Lesetipps
Verwaistes Berufsutensil: Wo Kolleginnen und Kollegen den Hut nehmen, sind die verbliebenen Leistungserbringer nicht selten mit überbordender Nachfrage konfrontiert.

© Justlight / Generated with AI / Stock.adobe.com

Versorgung

Ärztemangel: Hilfe, mein Nachbar macht die Praxis dicht!

In der Schwangerschaft soll eine medikamentöse Blutdrucktherapie ab Werten 140/90 mmHg initiiert werden.

© Dragana Gordic - stock.adobe.com

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor