SARS-CoV-2-PCR

Corona-Positivrate stagniert bei 6,4 Prozent

Die fachärztlichen Labore fordern anlässlich ihrer wöchentlichen Datenauswertung erneut, positive Schnell- und Selbstttests durch PCR-Diagnostik zu verifizieren.

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Berlin. Angesichts der ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen und der gestarteten erweiterten Teststrategie mahnt der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin e.V. (ALM) zur Vorsicht. „Das Szenario wird dann erfolgreich sein können, wenn sich alle ihrer Verantwortung bewusst sind, alle positiven Antigentests durch eine SARS-CoV-2-PCR bestätigt werden und wir anschließend weiterhin auf die besorgniserregenden Mutationen nachtesten können“, wird der stellvertretende ALM-Vorsitzende Professor Jan Kramer in einer Mitteilung am Dienstag zitiert.

Turnusgemäß veröffentlichten die Labore ihre wöchentliche Datenauswertung. Demnach stagnierte in der neunten Kalenderwoche die SARS-CoV-2-PCR-Positivrate im Vergleich zur Vorwoche bei 6,4 Prozent. Insgesamt wurden in den 171 angeschlossenen Laboren drei Prozent mehr PCR-Tests durchgeführt als in der Woche zuvor – insgesamt 1 .020 .839. Knapp 65 .000 davon fielen positiv aus.

Der Anteil der neu aufgetretenen Mutationen, insbesondere der Variante B.1.1.7, nimmt weiter zu und liegt in der ALM-Datenerhebung bei 54 Prozent aller durchgeführten Untersuchungen auf Vorliegen von Varianten. Laut Kramer haben die Facharztlabore ausreichende Kapazitäten für PCR-Nachtestungen bei positivem Antigentest ebenso wie für die Mutationsdiagnostik. (mu)

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