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#daet2018

Der Ärztetag aus junger Sicht

Viele Beschlüsse und Erkenntnisse des 121. Ärztetages betreffen speziell junge Ärzte. Ein Überblick.

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Weiterbildungsordnung: Sechs lange Jahre wurde an der Novellierung der (Muster-) Weiterbildungsordnung gefeilt – und auch die Diskussion auf dem Ärztetag dauerte noch einmal mehrere Stunden. Dann aber segneten die Delegierten die MWBO mit großer Mehrheit ab. Künftig soll bei der Weiterbildung mehr Wert auf kompetenzbasiertes Lernen gelegt werden. Die Frage, wie oft und in welcher Zeit Inhalte erbracht wurden, tritt in den Hintergrund.

Ja zu mehr Studienplätzen: Die Delegierten haben den Landesregierungen empfohlen, 6250 zusätzliche Medizinstudienplätze zu schaffen. Ein vor allem aus Hessen getragener Antrag verlangte die Sicherstellung ärztlicher Expertise bei der Zusammensetzung der Expertenkommission, die die Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 erarbeiten soll.

Psychotherapeuten: Der Ärztetag hat gefordert, den vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten Entwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung zurückzunehmen. Vier große Psychotherapeutenverbände laufen dagegen Sturm und kritisieren dies als unzulässige Einmischung.

Generation Spaß?: Bei einer Veranstaltung der Bundesärztekammer verwahrten sich junge Ärzte gegen den Vorwurf, die neue Medizinergeneration denke immer nur an "Work-Life-Balance". Außerdem entbrannte eine emotionale Diskussion zur Frage, ob Familie und Karriere vereinbar seien. (aze)

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