Digitalisierung

EU-Schnittstelle für Corona-Impfnachweis nimmt Betrieb auf

Ab dem 1. Juli soll das Corona-Impfzertifikat Reisen innerhalb der EU erleichtern. Eine technische Hürde ist nun genommen.

Veröffentlicht:

Luxemburg. Die EU-Schnittstelle für das digitale Corona-Impfzertifikat der Europäischen Union ist am Dienstag in Betrieb genommen worden. Die Schnittstelle ist notwendig, um digitale Impfnachweise grenzüberschreitend überprüfen zu können. EU-Angaben zufolge sei die Schnittstelle zuvor in Pilottests in 22 EU-Mitgliedstaaten getestet wurden. Darunter auch Deutschland.

Das digitale Corona-Impfzertifikat soll ab dem 1. Juli das Reisen innerhalb der EU erleichtern. Mitgliedsstaaten, die zusätzliche Zeit benötigen, erhalten eine Übergangsfrist von sechs Wochen für die Ausstellung von digitalen Zertifikaten. Der gelbe Impfausweis behält auch weiterhin Gültigkeit.

Deutschland will bis Ende Juni die nötigen Voraussetzungen für den digitalen Impfnachweis schaffen. Erste Pilottests in Impfzentren laufen bereits. (mu)

Mehr zum Thema

Cyberschutz für Arztpraxen

Vom Passwort als Desinfektionsmittel

Das könnte Sie auch interessieren
Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

© [M] Scherer: Tabea Marten | Spöhrer: privat

„EvidenzUpdate“-Podcast

Digitalisierung? „Muss für Ärzte einen Mehrwert bieten!“

Digitalisierung und Datenschutz pandemiekonform: SVR-Vorsitzender Professor Ferdinand Gerlach (li.) am 24. März in Berlin bei der Vorstellung des Ratsgutachtens und der Bundesdatenschutzbeauftragte Professor Ulrich Kelber (re.) einen Tag später bei der Vorlage seines Tätigkeitsberichts.

© [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa

„ÄrzteTag“-Podcast

„Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“ (Streitgespräch Teil 1)

Thorsten Kaatze, kaufmännischer Direktor am Uniklinikum Essen

© UK Essen

„ÄrzteTag“-Podcast

Ein „Kochrezept“ für die Digitalisierung einer Uniklinik

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

© designer491 / Getty Images / iStockphoto

Long-COVID

Mit Vitamin C gegen schwere Langzeitfolgen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Gesundheitsministerkonferenz will mehr Gelegenheiten für das Corona-Impfen schaffen – so auch in Apotheken.

© ABDA

GMK-Beschluss

Gesundheitsminister wollen Corona-Impfungen in Apotheken

Bei aggressiven Patienten hilft nur Deeskalation: Dabei sollten die MFA ruhig, aber bestimmt Grenzen setzen.

© LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Tipps

Die richtige Kommunikation mit schwierigen Patienten