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Energiekonzern beteiligt sich an Klinik-Sparkonzept

Der Klinikbetreiber Vivantes hat EnBW als Partner für sich gewonnen. Der Stromkonzern investiert knapp drei Millionen Euro, um Vivantes beim Energiesparen zu helfen.

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BERLIN (ami). Der größte kommunale Krankenhauskonzern Deutschlands Vivantes in Berlin setzt seinen Energiesparkurs fort. Neueste Maßnahme ist eine Energiesparpartnerschaft mit dem Stromkonzern EnBW. Sie soll 380.000 Euro Energiekosten pro Jahr einsparen.

Die Maßnahme wird an einem der kleineren von insgesamt neun Klinikstandorten in Berlin umgesetzt. Angepeilt ist eine Reduktion der Kohlendioxidemissionen des 438 Betten umfassenden Wenckebach-Klinikums um 35 Prozent. Im Rahmen der Energiesparpartnerschaft hat sich der Energie-Dienstleister EnBW zu Investitionen von knapp drei Millionen Euro verpflichtet.

Unter anderem wird in die Abgasleitung der Heißwasserkessel ein Abgaswärmetauscher eingebaut. Die obere Geschossdecke der älteren Gebäude erhält eine Wärmedämmung. Zudem entsteht ein Blockheizkraftwerk, einer der beiden alten Dampfkessel wird zu einem Pufferspeicher umgebaut und die alte Kältemaschine durch eine hocheffiziente neue Anlage ausgetauscht.

Energiesparende Leuchtmittel

Auch die Beleuchtung wird komplett auf energiesparende Leuchtmittel umgestellt. Zudem finden Mitarbeiterschulungen zum Energiesparen statt. EnBW garantiert damit für die nächsten zwölf Jahre, dass 40 Prozent der Energiekosten im Wenckebach-Klinikum eingespart werden.

Die Berliner Gesundheits- und Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) lobte den neuen Vertrag: "Das Wenckebach-Klinikum kann dadurch jährlich den Kohlendioxid-Ausstoß um 1800 Tonnen verringern und trägt damit zur Erreichung unserer Klimaschutzziele bei", so Lompscher.

Der Vivanteskonzern hat 2003 das Energiemanagement zentralisiert und seitdem die CO2-Emissionen nach eigenen Angaben um 29 Prozent gesenkt. Zur Einsparung von Energiekosten in Millionenhöhe setzt Vivantes nicht nur auf Energiesparmaßnahmen, sondern auch auf bauliche Erneuerungen.

So entstand bereits ein neues Blockheizkraftwerk am Klinikum Spandau und eine neue Kältezentrale am Klinikum Neukölln. Zudem wurden an diversen Standorten neue Klimaanlagen in Betrieb genommen.

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