COVID-19

Finanzielle Unterstützung für Sanitätshäuser & Co angemahnt

Für die Aufwendungen zur Corona-Prävention soll der Staat den Hilfsmittel-Erbringern beispringen, fordern 16 Branchenverbände in einem gemeinsamen Positionspapier.

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Berlin. Sanitätshäuser, Orthopädie-, Reha- und Schuhtechniker, aber auch Homecare-Unternehmen sind angesichts des Zwangs zum Gebrauch Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) mit zum Teil erheblichen finanziellen Aufwendungen konfrontiert, die sie stemmen müssen.

Darauf weisen die in der „Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung“ (IGHV) zusammengeschlossenen 16 Branchenverbände in einem gemeinsamen Positionspapier hin.

Verknüpft wird der Hinweis mit dem Appell an die gesundheitspolitischen Entscheider in Berlin, die Mehrausgaben der Hilfsmittel-Leistungserbringer für PSA zu finanzieren und Mindereinnahmen zu kompensieren.

Nur durch Unterstützungsmaßnahmen beispielsweise analog zum Heilmittelbereich könne eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit Hilfsmitteln aufrechterhalten werden, heißt es in dem Papier. (maw)

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