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Personalie

Führung des Wirtschaftsverbandes der Apotheker für weitere Amtszeit bestätigt

„Mit großer Mehrheit“ ist nach Angaben des Apothekendachverbands ABDA jetzt der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes DAV, Dr. Hans-Peter Hubmann, wiedergewählt worden.

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Dr. Hans-Peter Hubmann

Dr. Hans-Peter Hubmann

© DAV

Berlin. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), Dr. Hans-Peter Hubmann (60), ist von der Mitgliederversammlung für eine weitere Amtszeit bestätigt worden. Seine zweite Amtszeit beginnt Anfang 2025 und dauert vier Jahre. Der Apotheker aus dem oberfränkischen Kulmbach war erstmals Ende April 2023 an die DAV-Spitze gewählt worden, nachdem sein Vorgänger, Thomas Dittrich, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war.

Auch die stellvertretende DAV-Vorsitzende, die Berliner Apothekerin Anke Rüdinger (59), sei am Mittwoch „mit großer Mehrheit wiedergewählt“ worden, heißt es in der ABDA-Mitteilung weiter. Rüdinger bekleidet den Posten ebenfalls erst seit Anfang 2023.

Befreit vom Druck der Apothekenreform

Hubmann setzt die Verbandsführung unter einem günstigen Stern fort: Nach dem Berliner Koalitionsbruch ist auch die von der Branche heftig angefeindete Apothekenreform vorerst vom Tisch. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hatte die freiberuflichen Pharmazeuten vor allem mit Plänen gegen sich aufgebracht, Filialgründungen regulatorisch zu erleichtern und Offizinbetriebe zeitweilig auch von PTA führen zu lassen – bei lediglich unterstützend abzurufender, digitaler Inhaberpräsenz („Telepharmazie“).

Nun kann sich die Branche wieder auf Honorarforderungen konzentrieren. Was sich Hubmann anlässlich seiner Wiederwahl nicht nehmen ließ: Weil immer mehr Apotheken schließen und die Neugründung für den pharmazeutischen Nachwuchs immer unattraktiver wird, brauchen wir dringend ein Stärkungssignal aus der Politik. Wer Wahlkampf macht, wird schnell merken, wie wichtig den Wählerinnen und Wähler eine funktionierende Versorgung vor Ort ist. Dazu braucht es ein angemessenes Apothekenhonorar.“ (cw)

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