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Westafrika

Gabun will den E-Health-Joker ins Spiel bringen

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LIBREVILLE. Gabun versucht sich in der Transformation seines Gesundheitssystems. Mit finanzieller Unterstützung der Weltbank will das nur 1,6 Millionen Einwohner zählende, westafrikanische Land in der Gesundheitsversorgung komplett auf E-Health-Lösungen setzen.

Wie die Weltbank mitteilt, verfügt Gabun bereits über eine hoch entwickelte Informations- und Kommunikationstechnologie im Land.

Würden die Gesundheitsdienstleistungen webbasiert angeboten, so resultiere dies nach Experteneinschätzung in einer verbesserten Grundversorgung und optimierten Effizienz.

"Wenn wir alles von der Rezeptierung bis zur Patientenakte digitalisieren, sind die Daten einfacher zu steuern und zu teilen. Zudem können wir die Technologie nutzen, um bedarfsgerecht auf Gesundheitskrisen zu reagieren, wenn es zum Beispiel zu einem Ausbruch in ländlichen Gegenden kommt", resümiert Michel Rogy, bei der Weltbank Politikberater in Sachen Informations- und Kommunikationstechnologie.

Großes Potenzial hätten auch Gesundheits-Apps. Angestellte und Patienten des National Health Service könnten am meisten von den E-Health-Bestrebungen profitieren, schätzt die Weltbank. (maw)

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