Europawahl

Gelassene Reaktion auf Wahlergebnisse

Mit Erleichterung wurde vielerorts auf den Ausgang der Europawahlen reagiert. Die deutsche Pharmaindustrie blickt optimistisch auf die kommende Legislaturperiode.

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FRANKFURT/BRÜSSEL Deutlicher als von Experten erwartet, wurde die Europawahl ein Bekenntnis zu Europa. So viele Menschen wie in diesem Jahr haben sich seit 20 Jahren nicht an der Wahl beteiligt. In Deutschland lag die Wahlbeteiligung bei über 60 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden, auch weil der befürchtete Rechtsruck ausblieb. Entsprechend erleichtert zeigten sich etwa die Finanzmärkte am Montagmorgen nach der Wahl. Der Dax legte leicht zu. Trotzdem bleibt Verunsicherung. Wie sich die Verhältnisse im Parlament konkret ändern werden, ist noch offen.

Die Wahlergebnisse geben den Parlamentariern dennoch eine Botschaft mit auf den Weg, so Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) in Reaktion auf die Wahlergebnisse: „Aufgabe für die neuen Parlamentarier ist es, ehrgeizigen Klimaschutz mit Wachstum und Beschäftigung zu verbinden.

Nur mit einer wettbewerbsfähigen, innovativen Industrie lassen sich ein hohes Umwelt- und Verbraucherschutzniveau und eine nachhaltige Entwicklung langfristig realisieren.“ Ziel müsse sein, einen zukunftsfähigen Weg für die Europäische Union und ihre Wirtschaft zu finden.

Bereits im Vorfeld der Wahl hatte die chemisch-pharmazeutische Industrie mit der Imagekampagne „Ja zu Europa“ verdeutlicht, welchen Stellenwert die EU für diesen Industriezweig hat. Dazu

„Der Erfolg der nächsten Legislaturperiode wird sich am Ende auch daran messen lassen müssen, ob die Versöhnung von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zielen gelungen ist“, erklärt Tillmann. Die deutsche Ärzteschaft warnte im Vorfeld der Wahlen vor zuviel Einfluss der EU auf die deutsche Gesundheitspolitik. (mu)

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