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Hallesche kündigt Portal-Start an

Ab dem 2. Quartal sollen auch die Kunden der Halleschen Krankenversicherung digital Rechnung einreichen können.

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OBERURSEL/STUTTGART. Die private Hallesche Krankenversicherung will im zweiten Quartal 2019 mit ihrer E-Health-Kundenplattform „hallesche4u“ live gehen. Das gab der Alte-Leipziger-Hallesche-Konzern anlässlich seiner Bilanzpressekonferenz kürzlich bekannt.

Mit dem Portal will sich der Krankenversicherer als „Partner seiner Kunden“ profilieren. Über „hallesche4u“ kann der Nutzer Rechnungen einreichen und seine Gesundheitsdaten speichern und verwalten. Außerdem erhält er Zugang zu verschiedenen Apps und digitalen Therapieangeboten. Die Gründung der Plattform hatte die Hallesche im Sommer vergangenen Jahres angekündigt. Momentan testet das Unternehmen das Angebot noch bei Mitarbeitern und deren Angehörigen.

„Wir liefern unseren Kunden mit hallesche4u in erster Linie eine Übersicht zu ihren Gesundheitsdaten, also ihre persönliche Akte“, erklärt Alte-Leipziger-Hallesche-Chef Christoph Bohn. „In einer zweiten Phase wäre es möglich, auch Ärzte und andere Leistungserbringer einzubinden.“

Viele private Krankenversicherer versuchen sich momentan an elektronischen Gesundheitsakten – angetrieben von den gestiegenen Ansprüchen der Kunden und den Fortschritten in Sachen Digitalisierung bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Dazu zählten die digitale Gesundheitsakte Vivy, mit der Allianz, Barmenia, Gothaer und Süddeutsche Kranken arbeiten, und das Gesundheitsportal „Meine Gesundheit“ von Axa und CompuGroup Medical.

Die Prämieneinnahmen der Halleschen stiegen 2018 um rund zwei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Unter anderem dank Zugewinnen in der betrieblichen Krankenversicherung wuchs der Versicherer stärker als der Markt (1,7 Prozent). Während die Hallesche in der Zusatzversicherung von 463-tausend auf fast 490-tausend Personen zulegen konnte, sank die Anzahl der Vollversicherten von 232-tausend auf 230-tausend. (frk)

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