Abrechnung / Honorar

Hamburg vergütet Notdienst in der Nacht attraktiver

Veröffentlicht: 28.09.2010, 04:53 Uhr

HAMBURG (di). Nächtliche Notdienste in Hamburg werden lukrativer. Mit finanziellen Anreizen sollen mehr Interessenten gefunden werden. Ohne diese Anreize befürchtet die KV zu wenig Bewerber für die Dienste in der zweiten Nachthälfte.

Die Dienstzeiten in der Hansestadt beginnen um 18 Uhr und enden morgens um 8 Uhr. Diese Zeit wird in zwei Schichten eingeteilt, der Wechsel erfolgt mitten in der Nacht. Für die zweite, als unattraktiv empfundene Schicht gibt es künftig einen Aufschlag von 30 Prozent auf den Fallwert, damit Dienst habende Ärzte die Chance bekommen, ihren Fallwert in die Nähe von 100 Euro zu steigern.

Über diese Summe können Ärzte kommen, die die Spät- und Nachtdienste zu Heilig Abend und Silvester übernehmen - für diese Schichten beträgt der Zuschlag sogar 60 Prozent. Die KV kostet die Neuregelung rund 500 000 Euro im Jahr, die aus dem Sicherstellungshaushalt bezahlt werden. Um zu verhindern, dass "Nachtprofis" ihre ärztliche Tätigkeit auf diese Dienste beschränken, wurde die maximale Zahl an Diensten pro Monat auf acht beschränkt.

Mehr zum Thema

ICD-10-Codes

So kodieren Ärzte bei SARS-CoV-2 richtig

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Raucher: „Entwöhnung kommt oft viel zu spät“

Exklusiv Nikotinsucht

Raucher: „Entwöhnung kommt oft viel zu spät“

Trump: USA steigen aus der WHO aus

Mitten in der Corona-Krise

Trump: USA steigen aus der WHO aus

COVID-19 und Krebs: völlig neue Fragestellungen

Virtueller ASCO

COVID-19 und Krebs: völlig neue Fragestellungen

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden