Direkt zum Inhaltsbereich

Hamburg vergütet Notdienst in der Nacht attraktiver

Veröffentlicht:

HAMBURG (di). Nächtliche Notdienste in Hamburg werden lukrativer. Mit finanziellen Anreizen sollen mehr Interessenten gefunden werden. Ohne diese Anreize befürchtet die KV zu wenig Bewerber für die Dienste in der zweiten Nachthälfte.

Die Dienstzeiten in der Hansestadt beginnen um 18 Uhr und enden morgens um 8 Uhr. Diese Zeit wird in zwei Schichten eingeteilt, der Wechsel erfolgt mitten in der Nacht. Für die zweite, als unattraktiv empfundene Schicht gibt es künftig einen Aufschlag von 30 Prozent auf den Fallwert, damit Dienst habende Ärzte die Chance bekommen, ihren Fallwert in die Nähe von 100 Euro zu steigern.

Über diese Summe können Ärzte kommen, die die Spät- und Nachtdienste zu Heilig Abend und Silvester übernehmen - für diese Schichten beträgt der Zuschlag sogar 60 Prozent. Die KV kostet die Neuregelung rund 500 000 Euro im Jahr, die aus dem Sicherstellungshaushalt bezahlt werden. Um zu verhindern, dass "Nachtprofis" ihre ärztliche Tätigkeit auf diese Dienste beschränken, wurde die maximale Zahl an Diensten pro Monat auf acht beschränkt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Novelle der GOÄ kommt – echt jetzt?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Harnwegsinfekt bei einem Mann

© anut21ng Stock / stock.adobe.com

Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Urologie

Neue Klassifikation von Harnwegsinfektionen räumt mit Missverständnissen auf

Ein Säugling liegt auf dem Rücken auf einem Bett. Die Hände der Mutter streichen sachte über den Bauch des Kindes.

© Aurora Aesthetics / Generated with AI / Stock.adobe.com

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?